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Newsletter der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg 04/2019

Flashmob und Alte Mälzerei

Flashmob "Senioren in Bewegung"/ Fürsprecher Wolfgang Schmidt / Bezirksstadträtin Kaddatz in der Seniorenvertretung / Berliner Kleinpflaster / Zum Abschluss

Flashmob "Senioren in Bewegung" - 11. Dezember in Lichtenrade



Flashmob 2018 auf dem Tempelhofer Damm © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg

In den Seniorenfreizeitstätten gibt es ein breites Angebot von Bewegung und Sport: Gymnastik 50+, Tischtennis, Rückenschule, Tanzen, Yoga, Qi Gong, Line Dance, Tai-Chi u.v.a.m. Damit diese Vielfalt bekannter wird, werden Mitarbeiter*innen der Seniorenarbeit des Bezirksamts, der Seniorenfreizeitstätten und die Seniorenvertretung am Mittwoch, den 11. Dezember in Lichtenrade um 10.30 Uhr einen Flashmob durchführen.
Wir starten von zwei unterschiedlichen Treffpunkten, verteilen Flyer, den Postkartensatz der Seniorenvertretung und sprechen mit Interessierten. Bei Woolworth
kommen wir alle zusammen, kleppern, klingeln - Glocken und ähnliches bitte mitbringen - und singen Lieder: Das sieht dann so ähnlich aus wie auf dem Foto vom letzten Jahr. Wer mitmachen will, ruft die Info hier ab. Spaß ist garantiert.

Fürsprecher Wolfgang Schmidt


Wolfgang Schmidt, seit 2014 in der Seniorenvertretung tätig © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg

Wolfgang Schmidt wohnt in Marienfelde und ist für die Seniorenvertretung seit 2014 tätig. Sein Hauptanliegen in der Seniorenvertretung sind die alten Alten, die sich selbst kaum mehr Gehör verschaffen können und sich in der modernen Welt nicht mehr zurechtfinden. Um genau ihnen zu helfen, hat Wolfgang Schmidt sich für die Verbreitung der Notfalldose stark gemacht. In seiner langjährigen Mitarbeit in der Initiative Berlin Marienfelde kümmert er sich um die Bewahrung und Entwicklung seines Kiezes. Daneben hat er das Amt eines externen Fürsprechers im Wohnstift Otto Dibelius übernommen. Fürsprecher kommen dann zum Tragen, wenn Heimbeiräte in Senioreneinrichtungen nicht gewählt werden können. Geregelt ist das in einer Verordnung zum Wohnteilhabegesetz. Der Fürsprecher nimmt die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner gegenüber dem Einrichtungsträger wahr.

Die Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz zu Gast in der Seniorenvertretung



Joachim Pohlmann und Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg

Die Seniorenvertretung trifft sich jeweils am vierten Donnerstag im Monat zu einer öffentlichen Sitzung. In der Regel finden die Treffen in der Seniorenfreizeitstätte Rudolf-Wissel-Haus in Mariendorf statt.
Hin und wieder ist die Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz zu Gast. Sie ist Leiterin der Abteilung Bildung, Kultur und Soziales. Bei ihrem Besuch in der Sitzung am 28. November hat sie u.a. von der abschließenden Vertragsunterzeichnung für die Alte Mälzerei berichtet. Das Gebäude einer früheren Malzfabrik in Lichtenrade wird von privaten Investoren in Kooperation mit dem Bezirk zu einem Kulturzentrum am Rande der Stadt entwickelt. Mit Veranstaltungsräumen, einer Bibliothek, Musikschule, VHS- und Gymnastikräumen, einem Jugendmuseum und Café. Von der Seniorenvertretung wurde u.a. vorgeschlagen, die Nutzung der Lehrküche der VHS nicht nur auf die Jugend auszurichten, sondern generationenübergreifend zu gestalten.


Lichtenrade hat innerhalb des Bezirks den höchsten Anteil an älteren Menschen. Im Schnitt sind es über 27%. Der Anteil wird sich wegen der demografischen Entwicklung noch weiter erhöhen. In einigen Ortsteilen Lichtenrades werden schon heute Werte über 30% erreicht. (Kurzprofile der Bezirksregionen)
Immer wieder - nicht nur in Lichtenrade - wird der Wunsch nach kieznahen Treffpunkten älterer Menschen geäußert. Gemeinsam wollen Bezirksamt und Seniorenvertretung nach Möglichkeiten suchen, die Attraktivität und Nutzung der Seniorenfreizeiteinrichtungen zu erhöhen. Es geht dabei auch um Fragen, welche Hindernisse bei der Nutzung vorhandener Einrichtungen aus dem Weg geräumt werden können.

Berliner Kleinpflaster ... heißt es, ist besonders schön

Berliner Kleinpflaster
Kleinpflaster auf dem Gehweg von Alt-Mariendorf © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg

Viele Menschen geraten bei der Beschreibung des Berliner Pflasters und seiner Variantenvielfalt ins Schwärmen: da sind die großen Platten, die sogenannten Schweinbäuche, etliche Arten von Straßenpflaster sowie eine außerordentliche Vielfalt von Kleinpflastern. Nur leider wird dabei oft verdrängt, dass die Pflaster für ältere unsichere Menschen und Gehbehinderte eine weitere Barriere sind, die ein eigenständiges Leben be- oder verhindern. Der oben abgebildete Gehweg verbindet die U-Bahnstation Mariendorf sowie das Seniorenheim Rudolf-Wissel-Haus mit dem nahegelegenen Supermarkt. Er wird im Zweifel nicht benutzt wie das nächste Bild zeigt:
Radweg
Mit dem Rollator lieber auf dem Radweg © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg


Oft wird nämlich der daneben geführte Radweg genutzt. Der hat zwar auch mittelgroße Gehwegplatten, ist aber mit dem Rollator oder einem Gehstock wesentlich sicherer zu benutzen als der Gehweg links mit dem Kleinpflaster. Die Heimbewohner bitten eindringlich um einen alters- und behindertengerechten Gehweg.
Taxistand
Zwölf Taxen auf den für sieben vorgesehenen Stellplätzen. 21 ist die bisher höchste gezählte Taxidichte © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg


In der anderen Richtung von Alt-Mariendorf, hin zur U-Bahn und Bushaltestelle sah es am 28. November übrigens so wie auf dem Foto oben aus. Es sind neben einer Bushaltestelle, 12 Taxen und einem Fahrradweg unzählige weitere Pflastervarianten zu sehen. Zudem verkürzt eine Außengastronomie den etwa 10 m breiten Boulevard für die Fußgänger zum Rudolf-Wissel-Haus und zum Supermarkt auf einen etwa einen Meter breiten Streifen links neben den Bäumen.
Die Füße stellen das zentrale Fortbewegungsmittel älterer Menschen dar, so sagt es der 7. Altenbericht der Bundesregierung. Das ist einer der Gründe, warum die Seniorenvertretung Flächengerechtigkeit auch für den Fußverkehr einfordert. Für die Straße Alt-Mariendorf fordern wir zusammen mit den Bewohnern und Besuchern des Rudolf-Wissel-Hauses seit 2018 eine grundlegende Umgestaltung. Auf unsere Initiative hin gab es auch einen Beschluss der BVV, der aber bisher lediglich dazu geführt hat, dass die Außengastronomie ein wenig eingeschränkt wurde. - Wir bleiben dran und thematisieren die Situation in Alt-Mariendorf im nächsten Verkehrsausschuss im Januar.


Newsletter der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
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Zum Abschluss:

Schwitzen im Park beim Goldenen Hirsch © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg


Jeden Sonntag um 10.30 Uhr beim Goldenen Hirsch am Rathaus Schöneberg, bei jedem Wetter kostenloses Training für jedes Niveau und Alter, ohne Anmeldung - Schwitzen im Park

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