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Newsletter der Seniorenvertretung
Tempelhof-Schöneberg 03/2020

Prävention und Kinderkönige


Präventionsteam der Polizei bei der Seniorenvertretung / Sprechstunde mit Marianne Rosenthal im Rathaus Schöneberg / Plötzlich krank / Seniorenratgeber 2020 / Armutsgefährdete ältere Frauen / Sitzungen der Seniorenvertretung / Sprechstunden / Zum Abschluss

Präventionsteam der Polizei bei der Seniorenvertretung

Die Präventionsbeauftragten der Polizeidirektion 4 zu Gast bei der Seniorenvertretetung © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
Für die Schutzpolizei Robert Ziegelmann und für die Kriminalpolizei Yvonne Schäfer - rechts Heidi Kloor

In der Januarsitzung der Seniorenvertretung hat das Präventionsteam der Polizeidirektion 4 - Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Teile Neuköllns - seine Arbeit und Angebote vorgestellt. Für die Kripo hat Yvonne Schäfer und für die Schupo hat Robert Ziegelmann die seniorenspezifischen Angebote erläutert. Für die Kripo hatte Frau Schäfer eine wichtige Botschaft. Unbegründet ängstigen sollte sich erst einmal niemand. Von Verbrechen gegen Personen sind die Senioren deutlich weniger als die anderen Bevölkerungsgruppen betroffen.
Ältere sind weniger von Verbrechen betroffen als die anderen Bevölkerungsgruppen  © Polizeiliche Kriminalstatistik Berlin 2018, S. 133
Die Bevölkerungsgefährdungszahl (BGZ) gibt an wieviele Menschen pro 100.000 der jeweiligen Bevölkerungsgruppe von Verbrechen betroffen sind.

Dennoch gibt es bestimmte Verbrechen, die altersspezifisch in höherem Maße auftauchen; z.B. Handtaschendiebstähle und bestimmte Formen der Trickbetrügerei. Da ist es dann gut zu wissen, mit welchen Verbrechensformen zu rechnen ist.

Weil die Senioren eine immer größere Gruppe in Berlin sind, wird ihnen seit einigen Jahren ein besonderes Augenmerk in der 'Sonderuntersuchung Seniorenverkehrsunfälle' der Verkehrsunfallstatistik der Berliner Polizei geschenkt. Bei den Unfällen sind Senioren einmal als Geschädigte im Fokus, aber auch als Unfallverursacher.
Nun kommen die Geburtenjahrgänge ins Seniorenalter, in denen der Führerschein schon in der Jugend gang und gäbe war. Auch die Frauen haben - anders als vorherige Jahrgänge - regelmäßig den Führerschein gemacht. Die Führerscheinbesitzer im höheren Alter wachsen zur Zeit außerordentlich stark an.
Werden die Unfallverursacher nach Altersgruppen aufgeschlüsselt, fallen die Älteren auf. Und es sind besonders ältere Autofahrer, die zu dieser Gruppe zählen.

Senioren sind die Hauptgruppe der 'Unfallverursacher', vorwiegend als Autofahrer  © Sonderuntersuchung Seniorenverkehrsunfälle 2018, S. 35

Mit der wachsenden, vor allem der älter werdenden Stadt ist Unfallverursachung eine Thematik, die zwangsläufig an Gewicht gewinnen wird und intelligenter Antworten bedarf. Z.B. geht es darum, welche Angebote den Senioren gemacht werden, damit sie weiterhin sicher am Verkehr teilhaben können oder mit welchen Anreizen es gelingt, dass sie sich rechtzeitig von ihrem Führerschein trennen.


Sprechstunde mit Marianne Rosenthal im Rathaus Schöneberg

Marianne Rosenthal mit dem Buddy Bär vor dem Rathaus Schöneberg © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg

Marianne Rosenthal ist seit der Wahl 2017 Mitglied der Seniorenvertretung. Im Ausschuss für Bibliotheken, Bildung und Kultur sowie im Ausschuss für Frauen-, Queer- und Inklusionspolitik der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vertritt sie die Interessen der älteren Menschen im Bezirk.
Im Rathaus Schöneberg führt sie einmal im Monat eine Sprechstunde durch. Sie sagt dazu: "In unseren Sprechstunden nehmen wir Ihre Fragen und Anliegen entgegen. Wir haben nicht für alles Antworten oder Lösungen. Aber in vielen Fällen können wir auf Anlaufstellen verweisen, die weiterhelfen. Außerdem haben wir auch einiges Informationsmaterial vor Ort."
Die Beratung in Wohnungsfragen hat innerhalb der letzten Jahren deutlich zugenommen und steht nun eindeutig an der Spitze. Die Senioren wollen im Alter selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben, am liebsten in einem Seniorenwohnhaus, einer Wohnanlage oder einer Seniorengenossenschaft, die das ermöglicht. Von diesen Angeboten gibt es entschieden zu wenig. Das müsste wesentlich stärker öffentlich gefördert werden.

Bei den Pförtner*innen kann man den Raum der Sprechstunde erfahren © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg

Die Sprechstunde ist immer am 3. Dienstag im Monat zwischen 10 und 12 Uhr im Rathaus Schöneberg - das nächste Mal am 18. Februar. Wegen ständiger Umbauten und wechselnde Raumnutzungen muss man den Raum erfragen.


Plötzlich krank!

Plötzlich krank! Eine Veranstaltung des Geriatrisch-Gerontopsychiatrischer Verbund Schöneberg

Plötzlich krank! - Was ist ein Notfall? Wer hilft mir? Was kann ich selbst tun? - Zum Vormerken: Am 4. März wird eine Veranstaltung im HUZUR wiederholt, die schon im letzten Jahr mit gutem Zuspruch in Nord-Schöneberg durchgeführt wurde. Fachreferent*innen klären auf.
Hinter dem unausprechlichen Namen Geriatrisch-Gerontopsychiatrischer Verbund (kurz GGV) verbirgt sich der Zusammenschluss der unterschiedlichsten Einrichtungen aus den Bereichen Altenhilfe, Rehabilitation, Geriatrie und Gerontopsychiatrie:

  • Pflegestützpunkte,
  • Beratungsstellen,
  • ambulante, teilstationäre und vollstationäre Pflegeanbieter,
  • medizinische Einrichtungen,
  • das Bezirksamt,
  • Nachbarschaftstreffpunkte und
  • Vereine, die sich in verschiedenen Bereichen für ältere Menschen einsetzen. Eine vollständige Übersicht der Verbundpartner finden Sie hier:  Link zur Seite mit den Mitgliedern.

Auch die Seniorenvertretung ist in diesem Verbund vertreten. Im Norden des Bezirks, in Schöneberg sind das Karin Böttcher und Vera Grandke. Und im Süden, im entsprechenden Verbund in Tempelhof wird die Seniorenvertretung durch Angelika Klatt vertreten.



Seniorenratgeber 2020


Der Seniorenratgeber 2020 aus dem aperçu Verlag

Einmal im Jahr erscheint der Ratgeber für Senioren für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg. In dem knapp 100-seitigen Ratgeber finden sich umfassende Information über die vielfältigen Einrichtungen, Institutionen und Ansprechpartner, die für die Senior*innen hilfreich sein können. Wo sind die Seniorenfreizeitstätten? Was bieten sie an? Wer sind meine Ansprechpartner im Bezirksamt? Welche Angebote gibt es für Menschen mit Behinderungen oder im Bereich Kultur und Bildung?
In den meisten Fragen, die ältere Menschen haben, wird man fündig werden. Mindestens findet man Ansprechpartner, die weiterhelfen können.
Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich in öffentlichen Einrichtungen des Bezirkes z.B. den Rathäusern. Frühere Online-Versionen und demnächst wohl auch der neue Ratgeber können hier aufgerufen werden.

 
Armutsgefährdete ältere Frauen

Anteil der von relativer Armut betroffenen Senioren in Deutschland



Die Armutsgefährdungsquote wird gemessen an der Grenze von 60% des Einkommens vom Median - Daten des Statistischen Bundesamtes

Frauen sind in Deutschland besonders stark von Altersarmut betroffen. Aber auch für die Senioren ist die Armutsgefährdung in den letzten 10 Jahren gestiegen. Schon seit langem ist gewiss, dass sich wegen der besonderen Erwerbsbiografien in den nächsten Jahren die Quote noch erhöhen wird. Damit ist gemeint, dass vermehrt ältere Menschen verrentet werden, die sogenannte gebrochene Erwerbslebensläufe haben. Also in ihrem Leben öfter die Arbeitsstellen und Berufe gewechselt haben, arbeitslos gewesen sind und im Niedriglohnsektor gearbeitet haben.


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Die Sitzungen der Seniorenvertretung finden öffentlich statt.
In der Regel treffen wir uns am 4. Donnerstag eines jeden Monats um 10 Uhr in der Seniorenfreizeitstätte Rudolf-Wissell-Haus, Alt-Mariedorf 24-26. Die Tagungsstätte ist über den U-Bahnhof Alt-Mariendorf (U 6) zu erreichen. Die nächste Sitzung findet am 27. Februar um 10 Uhr statt.

Sprechstunden der Seniorenvertretung
Rathaus Tempelhof, Raum 97a (Erdgeschoß)
1. Dienstag im Monat, 14 - 16 Uhr
Rathaus Schöneberg, Raum beim Pförtner erfragen
3. Dienstag im Monat, 10 - 12 Uhr
Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Barnetstraße 11
2. Montag im Monat, 13 - 15 Uhr


Newsletter der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
Wir freuen uns über eine Bekanntmachung oder Weiterleitung des Newsletters. Wer den Newsletter bestellen will, kann das → hier tun. Es öffnet sich ein Formular, in das man seine eMail-Adresse eintragen kann. Man muss dann noch einen Bestätigungslink aktivieren.
Frühere Newsletter finden sich → hier.


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Zum Abschluss:

"Wenn ich der König von Deutschland wär" - am Eingang des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in Schöneberg © Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg


Die Kinderkönige. Eine besondere Form der Berliner Mischung ('Ja, es braucht Regeln - aber Fünfe sind oftmals auch gerade') sind die Kinderkönige in der Karl-Schrader-Straße. Auf den gemauerten Zaupfosten des Pestalozzi-Fröbel-Hauses stehen seit 1998 zahlreiche Keramikfiguren, die im Projekt "Das Kind als König" in der Erzieherfachschule unter der Verantwortung von Bernd Krüerke entstanden sind. Auch heute noch erfreuen und erstaunen sie Schüler*innen und Spazierende immer wieder von Neuem. Mehr zu den → Kinderkönigen.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
Tempelhofer Damm 165
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