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Newsletter der Seniorenvertretung
Tempelhof-Schöneberg 01/2021

Masken


Maskenverteilung in Tempelhof-Schöneberg / Trauer um Wolfgang Schmidt / Seniorenfreizeitstätten im Visier / Altersarmut in Städten / Sprechstunde mit Abstand / Sitzung und Sprechstunde der Seniorenvertretung / Zum Abschluss

01. Februar

Maskenverteilung in Tempelhof-Schöneberg

Tragepflicht von OP-Masken und FFP2-Masken im öffentlichen Raum


Eine Studie vom Juni 2020 kommt zu dem Ergebnis, dass der Eigenschutz durch Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hoch ist und die Infektionsrate des Maskenträgers um 80 % reduziert wird. Der Schutz ist um ein Vielfaches höher als bei den sogenannten Alltagsmasken aus Stoff. • Foto: Alex Chirkin, CC 0

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg verteilt an insgesamt fünf Standorten Schutzmasken an bedürftige Bürger*innen. Es werden an Werktagen pro Person 5 OP-Masken abgegeben, solange der Vorrat reicht.

An diesen Orten werden die Masken ausgegeben; die Öffnungszeiten unterscheiden sich:

Nachbarschaftstreffpunkt "HUZUR" (Nord-Schöneberg), an Werktagen von 10 bis 14 Uhr
Seniorenfreizeitstätte "Rudolf-Wissell-Haus" (Mariendorf), an Werktagen von 10 bis 14 Uhr
Rathaus Schöneberg, an Werktagen von 9 bis 15 Uhr
Rathaus Tempelhof, an Werktagen von 9 bis 15 Uhr
Gemeinschaftshaus Lichtenrade, an Werktagen von 9 bis 15 Uhr

Ein Lageplan des jeweiligen Standortes und evtl. Änderungen der Ausgabezeiten und Ausgabeorte können auf einer speziellen Internetseite des Bezirksamtes angesehen und aktuell überprüft werden. → Verteilung von Schutzmasken in Tempelhof-Schöneberg


Trauer um Wolfgang Schmidt

 


Wolfgang Schmidt, langjähriges Mitglied der Seniorenvertretung, ist am 12. Januar gestorben • Foto: Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0


Die Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg trauert um ihr langjähriges Mitglied Wolfgang Schmidt, der am 12. Januar 2021 im Alter von 82 Jahren gestorben ist. Wolfgang Schmidt war für die Seniorenvertretung seit 2014 tätig. Eines seiner Hauptanliegen in der Seniorenvertretung waren die alten Alten, die sich selbst kaum mehr Gehör verschaffen können und sich in der modernen Welt nicht mehr zurechtfinden. Als Fürsprecher hatte er sie im Wohnstift Otto Dibelius vertreten. In der Initiative Berlin Marienfelde kümmerte er sich um die Bewahrung und Entwicklung seines Kiezes. Besondere Verdienste erwarb er sich für den Einsatz um die Notfalldose.
Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der Familie. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis am 16. Februar auf dem Luther- und Kreuz-Friedhof in Lankwitz statt.


Seniorenfreizeitstätten im Visier

Dankeschön-Poster vor allem für die Ehrenamtlichen

Wir nehmen euch ins Visier. Von links nach rechts: Peter Witt, Barbara Wolf, Renate Koehler, Dieter Keßel, Isa Melesko, Brigitte Stumm • Foto: © Fotokurs Sorgenfrei

Die Teilnehmer im Fotokurs in der Seniorenfreizeitstätte Sorgenfrei haben sich erstmalig im August 2020 zusammengefunden.
Eines der ersten Projekte war, die Seniorenfreizeitstätten des Bezirks und vor allem die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen vor die Linse zu bekommen und ihnen mit einem Plakat zu ihrer Seniorenfreizeitstätte ein dickes Dankeschön zurückzuspiegeln.
Mit den Plakaten, die dabei entstanden sind, wird auch einen Teil der breiten Palette der Angebote der Seniorenfreizeitstätten abgebildet. Die Plakate sagen: Ein Besuch lohnt sich - kommen Sie vorbei!


Ein Klick auf das Bild öffnet das Plakat


Nachbarschaftstreffpunkt Berliner Bär - Tempelhof, Holzmannstraße 18



Seniorenfreizeitstätte Mireille Mathieu - Tempelhof, Boelkestraße 102



Seniorenfreizeitstätte Sorgenfrei - Mariendorf, Markgrafenstraße 10



Seniorenfreizeitstätte Rudolf-Wissell-Haus - Mariendorf, Alt-Mariendorf 24



Seniorenfreizeitstätte Eduard-Bernoth - Marienfelde, Marienfelder Allee 104



Seniorenfreizeitstätte Gemeinschaftshaus - Lichtenrade, Barnetstraße 11




Nachbarschaftstreffpunkt HUZUR - Schöneberg, Bülowstraße 94




Seniorenclub Am Mühlenberg - Schöneberg, Am Mühlenberg 12




Seniorenfreizeitstätte Stierstraße - Friedenau, Stierstraße 20A


Näheres zu den Seniorenfreizeitstätten u.a. zum jeweiligen Angebot und den Öffnungszeiten finden sich auf den Internetseiten des Bezirks → Seniorenfreizeitstätten bzw. beim Link unter den Plakaten.
In den nächsten Ausgaben des Newsletters stellen wir die Seniorenfreizeitstätten und ihre Angebote vor.



Altersarmut in Städten

Sind die Bezirke darauf vorbereitet?


Die Altersarmut in Deutschland steigt. Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung von 2016 wird 2036 jeder fünfte Neurentner armutsgefährdet sein, also mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung zurechtkommen müssen. Am meisten gefährdet sind demnach alleinstehende Frauen, Menschen ohne Berufsausbildung und Langzeitarbeitslose. • Grafik: statista

"Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass im Zuge des demografischen Wandels das Problem der Altersarmut zunehmen wird", sagt der Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu). Alle Menschen, die etwa in 15 Jahren arm und alt sein werden, sind längst geboren und haben ihr Berufsleben weitgehend hinter sich. Armut altert, sagen Wissenschaftler*innen zu diesem Zusammenhang.
Für das Difu ist das der Anlass in einer Studie zur "Altersarmut in Städten" nach den Handlungsmöglichkeiten der Kommunen zu fragen. In Berlin wird die kommunale Ebene durch die Bezirke abgebildet. Und klar ist, dass die Städte zwar mit den Konsequenzen der Altersarmut konfrontiert sein werden, sie aber selbst nicht wesentlich bekämpfen oder verhindern können. Im Bereich Wohnen, Verkehr und Mobilität, bei der sozialen Infrastruktur, der Nahversorgung und der gesellschaftlichen Teilhabe tun sich für die Städte Handlungsnotwendigkeiten auf.
Schon in den nächsten Jahren kommen die Babyboomer-Jahrgänge 1955 bis 1964 ins Rentenalter. Sie bringen vermehrt gebrochene Lebens- und Berufsverläufe mit. Im Allgemeinen weiß man das, aber wie es vor Ort genau aussieht bzw. aussehen wird, ist vielfach unbekannt, sagt das Difu. Oft werden die Grundsicherungsbezieher*innen als Indikator genommen, ohne dass sich mit ihnen ein vollständiges Bild ergeben würde.
Die Wissenschaflter*innen empfehlen, das Thema Altersarmut ernster zu nehmen und präventiv tätig zu werden. Dazu sollten die unterschiedlichen Akteure vor Ort zusammengebunden, Handlungsmöglichkeiten ausgelotet und die unterschiedlichen Konzepte integrativ entwickelt werden. Vielleicht bietet sich hier alsbald ein gemeinsamer Auftakt in einer Veranstaltung an.
Sonst befürchtet die Seniorenvertretung, dass ähnlich wie schon beim Sozialen Infrastrukturkonzept (SIKo) zwar der demografische Wandel vielfach beschworen und von niemandem in Zweifel gezogen wird, diese Erkenntnis aber folgenlos bleibt. Schon beim SIKo mussten wir feststellen, dass für die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe - nämlich die älteren Menschen über 60 - keine Vorsorge getroffen wurde (Stellungnahme der Seniorenvertretung zum Sozialen Infrastrukturkonzept Tempelhof-Schöneberg vom Dezember 2018).


Sprechstunde mit Abstand

Online-Sprechstunde der Seniorenvertretung



Ein neues Angebot der Seniorenvertretung sind Online-Sprechstunden • Foto: Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Zurzeit können die üblichen Sprechstunden der Seniorenvertretung in den Rathäusern und in Lichtenrade coronabedingt leider nicht stattfinden.
Lediglich im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark in Nord-Schöneberg kann die Sprechstunde am 3. Dienstag im Monat in der Zeit von 11 bis 13 Uhr durchgeführt werden.
Probehalber haben wir deshalb eine Online-Sprechstunde an jedem 3. Donnerstag im Monat in der Zeit von 11 bis 12 Uhr eingeführt:
https://meet.jit.si/SeniorenSprechstunde
Die Einwahl erfolgt über den Browser eines internetfähigen Handys oder eines PCs mit Mikrofon (und Kamera). Es ist keine gesonderte Software notwendig.
Corona ist ein tiefgreifender Einschnitt in die gewohnte Lebensweise auch der älteren Menschen. Womöglich bewährt sich diese neue Form der persönlichen Kommunikation mit Abstand. Wir rufen ausdrücklich auf, neue Wege zu beschreiten.


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Silbernetz hilft gegen Vereinsamung. Es trifft nicht alle, aber Einsamkeit im Alter wird ein immer größeres Thema. Kostenfreie Telefonnummer: 0800 4 70 80 90


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Eine aktuelle Adressenliste mit Kontaktmöglichkeiten für Ältere (Bewegung, Sprechstunde, Spaziergang, Technik-Café u.a.m.) unter Corona-Bedingungen für den nördlichen Teil des Bezirks (Schöneberg und Friedenau) kann →hier als pdf aufgerufen werden.

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Die Sitzungen der Seniorenvertretung
In der Regel treffen wir uns am 4. Donnerstag eines jeden Monats. Bis auf weiteres finden die Sitzungen der Seniorenvertretung nicht öffentlich statt.

Sprechstunden der Seniorenvertretung
Die Sprechstunden der Seniorenvertretung sind bis auf weiteres ausgesetzt.
Ausnahmen
sind der
dritte Dienstag (nächster Termin: 16. Februar) von 11 - 13 Uhr im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark
dritte Donnerstag (nächster Termin: 18. Februar) von 11- 12 Uhr online

E-Mail
seniorenvertretung@ba-ts.berlin.de
Anrufbeantworter der Seniorenvertretung 030 90 277 - 68 48.

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Schreiben Sie uns: sv-ts@gmx.de


Ausgewählte Veranstaltungshinweise
Zurzeit können wir keine gesicherten Hinweise auf Veranstaltungen geben.



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Zum Abschluss:


Wandbilder - im Englischen spricht man von Mural - gehören in Berlin zum Straßenbild. Oft finden sie sich auf einer Brandwand. • Foto: Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Was die Welt zusammenhält, damit sie nicht aus den Fugen gerät, sind manchmal auch die kleinen Sachen. Zum Beispiel Schnürsenkel. Daran erinnert ein Mural in der Kärntener Straße in Schöneberg. Bemerkenswert ist dieses Mural schon deswegen, weil es abseits der großen Straßen oder Bahnlinien zu finden ist.
Gewöhnlich suchen die Murals das große Publikum an den hochfrequentierten Wegen, wie z.B. entlang der U2 rund um das Urban Nation in der Bülowstraße.
Es gibt einige Internet-Seiten, die auf spannende und interessante Murals in Berlin verweisen, bspw. "Die schönsten Murals in Berlin". Dort finden sich viele Fotos und eine interaktive Karte, allerdings vorwiegend mit Murals aus Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg. So lassen sich Spaziergänge mit Abstand planen.


Was bedeutet CC BY-SA 4.0? Diese Creative Commons Lizenz besagt, dass das Foto, der Text oder die Grafik zu gleichen Bedingungen bearbeitet, vervielfältigt und weitergegeben werden darf, wenn die Urheberin benannt wird. Genauer CC BY-SA 4.0

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Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
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12099 Berlin
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Anrufbeantworter: 030 90 277 - 68 48
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