Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

Newsletter der Seniorenvertretung
Tempelhof-Schöneberg 07/2021


Zugehörigkeit und Teilhabe


Es geht noch nicht alles, aber deutlich mehr / Eleni Werth-Mavridou im Kanzleramt / Repräsentativ und divers - Seniorenvertretungswahl 2022 / Öffentlicher Aufruf / Verdienstmedaille für Peter Witt / Zugehörigkeit zur und Teilhabe an der Stadtgesellschaft / Im Park und am Ufer nicht im Gänsemarsch / AG Teilhabe in Schöneberg Nord & Tiergarten Süd / Programmheft der Seniorenfreizeitstätten / Sitzung und Sprechstunde der Seniorenvertretung / Zum Abschluss


14. September 2021
Es geht noch nicht alles, aber deutlich mehr

Impfquote erhöhen gegen die 4. Welle



Am 16. August führte der Musikkabarettist Christoph Reuter im Nachbarschaftstreffpunkt Huzur sein Programm "Alle sind musikalisch! (außer manche)" auf • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Wenn ein Musikprogramm wieder vor vielen Menschen aufgeführt werden kann, ist das ein Zeichen, dass wir in der Corona-Pandemie große Schritte vorangekommen sind. Im August konnte im Huzur ein Stück Normalität zurückgewonnen werden. Die Seniorenvertretung konnte ihr Aktions-Outfit am Infostand präsentieren und das direkte Gespräch mit den Senior*innen suchen. Wir sollten alles dafür tun, dass eine vierte Welle uns die gewonnenen Spielräume nicht wieder nimmt. Reden wir ruhig mit denen, die noch nicht geimpft sind - es ist zu aller Nutzen.



Die Veranstaltung im Huzur konnte die Seniorenvertretung nutzen, um sich zu präsentieren. Helmut König, Peter Witt und Karin Böttcher bieten Infomaterial an und stehen für Gespräche zur Verfügung • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Die neu gewonnenen Spielräume haben sich auch in einem Projekttag der Seniorenarbeit des Bezirksamtes mit der Seniorenvertretung gezeigt. Am 9. September ging es um die Frage: Mit welchem Thema aus dem Bereich Gesundheit wollen wir an die Bezirksöffentlichkeit gehen? Gibt es in den einzelnen Bezirksregionen ausgeprägt besondere Häufigkeiten von gesundheitlichen Beeinträchtigungen? Machen wir eine Veranstaltung zu einem ausgewählten Themenbereich?
Wir sind übereingekommen, im nächsten Jahr zum Internationalen Tag der älteren Generation das Thema Bewegtes Leben im Alter / Prävention, Krankheitsbilder und gesundheitliche Einschränkungen in einer Reihe von Facetten aufzugreifen und dazu eine größere Veranstaltung durchzuführen.



Projekttag im Rudolf-Wissell-Haus zur Frage: Welches Gesundheitsthema bewegt uns und wie können wir es aufgreifen? • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Eleni Werth-Mavridou im Kanzleramt

"Es war November … kein Mensch hat mir gesagt, dass es hier anderes Wetter gibt"

Eleni Werth-Mavridou gehört zur ersten Generation der Migrant*innen der sechziger und siebziger Jahre. Als 19-Jährige kam sie nach Stuttgart. Jetzt wurde sie zum Festakt ins Kanzleramt eingeladen • Sreenshot von der Homepage der Bundesregierung

Sie waren Gastarbeiter und Gastarbeiterinnen. So sagte man das damals. Eleni Mavridou, die 1969 als 19-Jährige aus Griechenland nach Stuttgart kam, kannte keinen anderen Begriff. Sie musste sich die Sprache auch erst aneignen: "Wir haben viel, viel eigenes Geld für Sprachkurse bezahlen müssen!" Und sie war auch sonst wiss- und lernbegierig. Auf der Hotelschule lernte sie ihren späteren Mann kennen. Seit 1973 lebt sie in Berlin. Sie wurde bald zu einer gesuchten Ansprechpartnerin in der griechischen Gemeinde und hat sich viel Respekt und Anerkennung in den Ämtern in Berlin erworben, indem sie vielen ihrer Landsleute in allen möglichen Fragen des Lebens beiseite gestanden ist.

Deshalb wurde sie 2011 mit der Berliner Ehrennadel ausgezeichnet, wir berichten davon auf unserer →Homepage/Eleni Werth-Mavridou. Seit 2017 ist sie Mitglied der Seniorenvertretung.
Ihr Einsatz für die erste Einwanderergeneration und deren Integration in die Gesellschaft war der Grund, weswegen sie in das Kanzleramt eingeladen wurde, um den Festakt zum 60-jährigen Bestehen des deutsch-türkisches Anwerbeabkommens zu begehen. Stellvertretend für viele andere, die aus unterschiedlichen Gründen in dieses Land migriert sind. Im Interview konnte sie erklären, dass sie heute von dem Begriff Gastarbeiter nichts mehr hören will: "Wir haben diesem Land viel gegeben. Nein, Gäste sind wir nicht."
Über den Festakt wird auf der Internetseite des Kanzleramtes berichtet. Dort ist auch ein Video abrufbar, in dem Eleni Werth-Mavridou befragt wird und u.a. von ihren ersten Tagen in Deutschland erzählt. (→Video, etwa in Minute 26:30 kommt Eleni Werth-Mavridou zu Wort).


Repräsentativ und divers - Seniorenvertretungswahl 2022

Die äußeren Bezirksteile sind gefordert

Grob gesagt steigt der Anteil der älteren Menschen im Bezirk von den inneren zu den äußeren Bezirksregionen. Es lässt sich aber auch eine Zweiteilung erkennen • Zahlen: Amt für Statistik Berlin Brandenburg | Zusammenstellung Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg

Bei der Zusammensetzung der Seniorenvertretungen soll ein gewisses Maß an Repräsentativität und Diversität erreicht werden. Das Gesetz formuliert es so, dass "anzustreben (ist), dass die Zusammensetzung der bezirklichen Seniorenvertretungen die Seniorinnen und Senioren in ihrer Gesamtheit widerspiegelt und wichtige gesellschaftliche Gruppen in die Arbeit integriert werden."
Aus diesem Grund haben wir auf unserer Homepage gezielt auf Schritte hingewiesen, die geeignet sind die Diversität der Kanditat*innen zu steigern und den Anteil der Migrant*innen zu erhöhen.
Ein weiterer Aspekt ist die regionale Verteilung der Seniorenvertreter*innen. Bisher haben sich die inneren Bezirksregionen als die aktiven erwiesen - die äußeren Bezirksregionen sind eher schwach vertreten. Geradezu konträr ist die Verteilung der Wahlberechtigten; da haben die äußeren Bezirke die Oberhand. Die Grafik verdeutlicht dies für die Menschen mit dem Alter 65+; dieses Alter wird gern für statistische Untersuchungen herangezogen. Das Gesetz für die Seniorenvertretungswahl legt ein anderes Alter, das Alter 60+ zu Grunde.
Alle, die 60 Jahre und älter sind und die im Bezirk ihren ersten Wohnsitz haben, können unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft an der Seniorenvertretungswahl teilnehmen. Das gilt für Kandidat*innen wie für Wählende.
Wir haben auf unserer Homepage in einem Flyer die wichtigsten Daten für Wahl zusammengestellt. Und es sind Flyer in einer Reihe von wichtigen Sprachen für Migrant*innen abrufbar.
Da 'nur' 17 Seniorenvertreter*innen gewählt werden, wird vermutlich bei der Repräsentativität das eine oder andere Kriterium - Alter, Geschlecht, Diversität, migrantischer Hintergrund und regionale Verteilung - auf der Strecke bleiben. Diese Erwartung sollte nicht hindern, die Vielfalt in der Seniorenvertretung anzustreben.


Öffentlicher Aufruf

Kanditat*innensuche offiziell gestartet



Der Aufruf zur Kandidat*innensuche zur Seniorenvertretungswahl hängt nun auch offiziell aus • Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Im März 2022 - ein halbes Jahr nach der Wahl der Bezirksvertretungen und des Abgeordnetenhauses - werden auch die Seniorenvertretungen neu gewählt. Bis zum 12. Oktober können Kandidat*innen vorgeschlagen werden. Alle Menschen, die zum Zeitpunkt der Wahl 60 Jahre alt sind, können unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft vorgeschlagen und gewählt werden. Wichtig neben dem Alter ist nur, dass sie in Tempelhof-Schöneberg wohnen. Näheres steht im Aufruf-pdf.
Auf der Homepage der Seniorenvertretung haben wir eine Internetseite eingerichtet, auf der wichtige Informationen zur Wahl laufend aktualisiert werden → Wahlen 2022.


Verdienstmedaille für Peter Witt

Besondere Verdienste und herausragendes ehrenamtliches Engagement

Peter Witt mit seiner Frau Elke bei der Verleihung der Verdienstmedaille in der Ufa-Fabrik. Links der Laudator, Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Peter Witt ist nicht nur seit 2017 Seniorenvertreter, sondern war auch langjährig ehrenamtlicher Richter beim Sozialgericht Berlin und beim Landesarbeitsgericht Berlin Brandenburg. Hinzu kommen die Tätigkeit als Personalratsmitglied bei der BSR, die ehrenamtliche Arbeit bei Verdi und im DGB, wo Peter Witt der Vorsitzende des Bezirks Tempelhof-Schöneberg ist. Zu seinem Engagement gehört aber auch die Mitarbeit bei den Schnürsenkelhelden (→Facebook-Eintrag) und beim Integrationsausschuss des LAGeSo und vieles andere mehr. Aufgrund dieser vielfältigen Aktivitäten war es kein Wunder, dass Peter Witt für die Ehrung seines ehrenamtlichen Engagements im Bezirk Tempelhof-Schöneberg im Rahmen einer Festveranstaltung am 22. August vorgeschlagen wurde.
Die Verdienstmedaille des Bezirks konnte im letzten Jahr nicht verliehen werden. Deshalb wurden in diesem Jahr mehr Bürger*innen geehrt als üblich. Neben Peter Witt wurden Gisela Raimund, Erika Ladwig, Erik Gebhardt, Peter Finck, Prof. Manfred Fabricius, Uwe Reisener und Hatice Alkan geehrt. Der Förderpreis, mit dem jährlich eine Initiative bedacht wird, ging in diesem Jahr an das Nachtcafé "Zum Guten Hirten". (→Pressemitteilung des Bezirks)

Die ufa-Fabrik bot den festlichen Rahmen der Preisverleihung für über 100 Personen unter Corona-Bedingungen bieten • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0


Zugehörigkeit zur und Teilhabe an der Stadtgesellschaft

Seniorenpolitische Leitlinien


Die Leitlinien zur Seniorenpolitik in Berlin sind neu gefasst worden. Die politischen Zielsetzungen werden durch einen Maßnahmenkatalog ergänzt, der einem jährlichen Überprüfungsprozess unterzogen wird.
Die bisher formulierten politischen Zielsetzungen des Senates für die Ü60 waren von 2013.

Bemerkenswert ist es schon, wenn einen Monat vor der zu Ende gehenden Legislatur Leitlinien zur Seniorenpolitik (→pdf) vom Senat veröffentlicht werden. Und zwar gemeinsam mit einem Maßnahmenkatalog (→pdf), in dem die Umsetzung einiger Maßnahmen schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verfehlt worden sind. So bei einigen Maßnahmen, die sich auf die anstehende Wahl der Seniorenvertretungen beziehen.
Drehen wir es positiv: Immerhin sind nun die Eckpunkte der Seniorenpolitik für den nächsten Senat bestimmt. Und es wurde zugleich ein partizipativer Prozess festgelegt. Jährlich soll an einem besonderen Fachthema überprüft werden, ob der Senat und die Bezirke bei der Umsetzung vorankommen oder zurückbleiben.
Soviel wird versprochen: Die Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg wird die Leitlinien und den Maßnahmenkatalog ernst nehmen und sich an der Überprüfung der Umsetzung beteiligen.
Vielleicht noch ein Wort zum Untertitel: Zugehörigkeit und Teilhabe der Generation 60plus in Berlin. Irgendwie erscheint der Untertitel merkwürdig unvollständig. Welche Zugehörigkeit zu wem oder was wird da eingefordert? Und welche Teilhabe an was, bleibt beim Lesen der Leitlinien auch ein bisschen offen. Wenn man sich in den Text vertieft, bleibt die Zugehörigkeit und Teilhabe meist eine offene Formulierung und man muss schon suchen, bis man fündig wird: Zugehörigkeit zur und Teilhabe an der Stadtgesellschaft.
Vielleicht war es den Autor*innen ja nur zu kompliziert, das auszuformulieren. Andererseits wäre es schön gewesen, wenn den Senior*innen ein Text geboten worden wäre, der einfach und verständlich ist.



Im Park und am Ufer nicht im Gänsemarsch

Aktion am 4. September am Teltowkanal

Beim Benjamin Franklin Krankenhaus am Teltowkanalufer verdeutlicht das Parkbündnis den Flächenverbrauch für die Radschnellverbindung. 4 Meter für das Rad sind gesetzt; 2,50 Meter und oft nur 2 Meter bleiben für die Spaziergänger*innen • Parkbündnis Schöneberg-Steglitz

Mit einer Aktion am Teltowkanal in der Nähe des Benjamin Franklin Krankenhauses hat das Parkbündnis Schöneberg-Steglitz, in dem auch die beiden Seniorenvertretungen von Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg vertreten sind, auf die Planung der senatseigenen Infravelo hingewiesen. Die Planung sieht einen 4 Meter breiten Radschnellweg am Teltowkanal und im Hans-Baluschek-Park vor. Die Spaziergänger*innen werden verdrängt und ihnen wird nur noch ein schmaler Streifen von 2,50 Meter und an Engstellen sogar nur noch von 2 Metern zugewiesen. Statt Parkerlebnis und Erholung wäre dann Gänsemarsch angesagt.
In einem Pressegespräch vor der Aktion haben für das Parkbündnis Roland Stimpel vom Fuss e.V., Uwe Hiksch von den Naturfreunden Berlin und Wolfgang Pohl von der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg auf die Folgen der Planung für die Natur und die Menschen hingewiesen. Mit dem Mobilitätsgesetz sollte den Radfahrenden und den zu Fuß Gehenden unter dem Stichwort Flächengerechtigkeit einiges von dem Raum zurückgegeben werden, der ihnen im Namen der autogerechten Stadt genommen wurde. Die Planungen für die Teltowkanalroute geben dem Rad den Raum allerdings zu Lasten der Erholung Suchenden und Spaziergänger*innen.
Der Widerstand des Parkbündnis hat erste Erfolge organisiert; in Steglitz-Zehlendorf gibt es parteiübergreifenden Widerspruch gegen die Landesplanung. In Tempelhof-Schöneberg sind die Stellungnahmen noch nicht in allen Fällen ganz so entschieden dagegen (→Statements der Politik zur Teltowkanalroute). Immerhin aber stellt sich ein Senator gegen die federführende Senatorin.

Bei gutem Wetter zieht es viele am Wochenende in den Hans-Baluschek-Park. Hier an der Rampe beim S-Bahnhof Priesterweg • Parkbündnis Schöneberg-Steglitz

AG Teilhabe in Schöneberg Nord / Tiergarten Süd

Regionales Netzwerk

Zur Bezirksregion Schöneberg Nord gehören die Teilgebiete Wittenbergplatz, Nollendorfplatz, Barbarossaplatz und Dennewitzplatz. Zum regionalen Netzwerk gehören auch noch Teilgebiete aus dem Süden des angrenzenden Ortsteils Tiergarten Süd • Stadtteilkoordination Schöneberg Nord

Die Arbeitsgruppe Teilhabe Schöneberg Nord / Tiergarten Süd ist ein regionales Netzwerk für die Seniorenarbeit im Kiez, an der auch Mitglieder der Seniorenvertretung aktiv teilnehmen. Im Vordergrund steht der interdisziplinäre Austausch über aktuelle kiezbezogene Angebote und die Organisation gemeinsamer Projekte oder Veranstaltungen. In der letzten Sitzung im August wurde unter anderem ein Gemeinschaftsprojekt der Religionsgemeinschaften "Begegnungen stiften – Wege aus der Pandemie und Einsamkeit" der Lutherkirche vorgestellt, bei dem kleinere Aktionen wie Tauschmärkte, Besuchs- und Begleitdienste für ältere Menschen, Chorkonzerte etc. geplant sind. Bei einem weiteren Projekt der Kurmark zusammen mit Projekten aus Tiergarten Süd ist geplant, einen geschützten Bereich im Gleisdreieck-Park nach Bedürfnissen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen einzurichten. Dafür sollen Wege entsprechend gestaltet, Toilettenbesuche und auch Sitzgelegenheiten ermöglicht werden. Eine Begehung für die Planung ist für den 28. September geplant.




Das Programmheft der Seniorenfreizeitstätten für den Sommer und Herbst 2021 ist erschienen und liegt in allen Seniorenfreizeitstätten, in vielen Stadtbüchereien und den Rathäusern aus.
Kennen Sie die Hobbygruppen der Seniorenarbeit des Bezirks Tempelhof-Schöneberg:
Bowling, Kegeln, Tischtennis, Minigolf
Fahrrad- und Wandergruppen
Tanz- und Theatergruppen
Gesprächskreise
Videofilmgruppen
Square-Dance
oder Malgruppen

Interessiert? Weitere Hinweise im neuen Programmheft → hier als pdf

Sitzungen der Seniorenvertretung
In der Regel treffen wir uns am 4. Donnerstag eines jeden Monats. Bis auf weiteres finden die Sitzungen der Seniorenvertretung nicht öffentlich statt.

Sprechstunden der Seniorenvertretung
Die Sprechstunden der Seniorenvertretung sind bis auf weiteres ausgesetzt.
Ausnahme
ist der
dritte Dienstag (nächster Termin: 21. September) von 11 - 13 Uhr im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark

E-Mail
seniorenvertretung@ba-ts.berlin.de
Anrufbeantworter der Seniorenvertretung 030 90 277 - 68 48.

Newsletter der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
→ Newsletter bestellen
→ Frühere Newsletter


Ausgewählte Veranstaltungshinweise

Tag der Patientensicherheit.
Informationsstände vor dem Rathaus Tempelhof.
Freitag, 17. September, 12 - 15 Uhr.

Gala-Konzert "Eine Melodie geht um die Welt", Ronny Heinrich & sein Orchester. Philharmonie Kammermusiksaal. Karten über die Seniorenarbeit. Tel.: 90277-6506
Donnerstag, 23. September, 14 Uhr

Kurmark "Leben im Alter". Begehung im Gleisdreieck. Treffpunkt Luthergemeinde, anschließend ist dort eine Kaffeerunde geplant.
Mittwoch, 22. September, 13 – 15 Uhr

Tausch- und Verschenkmarkt in der Kurmärkischen Straße.
Samstag, 30. Oktober, 9 - 15 Uhr



----------------

Zum Abschluss:


"Meine Sympathie ist mit der Maus | doch ich füttere die Katze". Kurzgedicht von Boris Lurie im Treppenaufgang im Haus am Kleistpark in Schöneberg • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0


Im Haus am Kleistpark, das neben der Leo Kestenberg Musikschule auch die kommunale Galerie in Schöneberg beherbergt, ist auf der Wand ein Kurzgedicht von Boris Lurie aufgebracht. Seit einer Ausstellung im Jahr 2004 reizt die feinsinnige Widersprüchlichkeit den Gedankenfluss der Besucher*innen immer wieder aufs Neue.
Boris Lurie wurde 1924 in Leningrad geboren und ist 2008 in New Yorck gestorben. Er hat vier Konzentrationslager überlebt. 1946 emigrierte er in die USA. 1959 war er einer der Mitbegründer der NO!art-Bewegung, die von sich selber sagt: "NO!art ist die strategische Kreuzung, auf der sich künstlerische Produktion und gesellschaftlich kulturelle Aktionen begegnen." Über NO!art und Boris Lurie lässt sich auf der Homepage von NO!art mehr erfahren.


Was bedeutet CC BY-SA 4.0? Diese Creative Commons Lizenz besagt, dass das Foto, der Text oder die Grafik zu gleichen Bedingungen bearbeitet, vervielfältigt und weitergegeben werden darf, wenn die Urheberin benannt wird. Genauer CC BY-SA 4.0

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
Tempelhofer Damm 165
12099 Berlin
Deutschland

Anrufbeantworter: 030 90 277 - 68 48
sv-ts@gmx.de
www.seniorenvertretung-tempelhof-schoeneberg.de