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Newsletter der Seniorenvertretung
Tempelhof-Schöneberg 08/2021


Nach der Wahl ist vor der Wahl


Schwule und Alter / Kandidat*innen gesucht - noch bis 12. Oktober / Sichere Schulwege sind sichere Wege für Senior*innen / Welttag der Patientensicherheit / Wahlverhalten nach Alter / Internationaler Tag der älteren Menschen / Teltowkanalroute und Hans-Baluschek-Park / Herzlich willkommen in der "Stadtwildnis" / Journal 55 Plus / Sitzung und Sprechstunde der Seniorenvertretung / Zum Abschluss


04. Oktober 2021
Schwule und Alter

Mann-O-Meter in der Seniorenvertretung



In der Septembersitzung der Seniorenvertretung war Bernd Kraft von Mann-O-Meter zu Gast. Er berichtete u.a. über die Freizeitangebote für homo- und bisexuelle Männer ab 50 • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Die Szene der schwulen und bisexuellen Männer ist in Berlin und vor allem auch im Bezirk Tempelhof-Schöneberg bekanntermaßen relativ groß. Das Altern macht vor diesen Männern auch nicht halt. 2014 etwa schätzte die Landesstelle für Gleichbehandlung, dass in Berlin etwa 40.000 Lesben und Schwule leben, die älter als 65 Jahre sind; mittlerweile werden es deutlich mehr sein.
Freizeitangebote für ältere Männer sind selten. Wie bei anderen älteren Menschen gibt es bei einigen Tendenzen zur Vereinsamung. Mann-O-Meter - beheimatet am Nollendorfplatz - hat das erkannt und bietet speziell für die Älteren 14-tägig eine Freizeit- und Ausgehgruppe 50+ an. Eine andere Gruppe, die Nachtschwärmer, trifft sich auch 14-tägig abends, aber mehr themen- und kulturzentriert. Eine offene Spielegruppe gibt es wöchentlich. Und jede Woche macht das Café Doppelherz für Kaffee und Kuchen auf.
Bei manchen Gruppen meldet man sich an, zu anderen kommt man einfach vorbei. Näheres bei →Mann-O-Meter/Angebote.
Über Mann-O-Meter und die Programme für ältere schwule und bisexuelle Männer informierte Bernd Kraft die Seniorenvertretung in der Septembersitzung. Für ihn war es die erste Informationsveranstaltung seit Beginn der Corona-Pandemie und für die Seniorenvertretung war er der erste Gastreferent seit eindreiviertel Jahren.


Mann-O-Meter ist Berlins schwuler Checkpoint am Nollendorfplatz in der Bülowstraße 106 und hält neben den Programmen für ältere Schwule weitere Angebote für jüngere bereit, z.B. zum Coming Out oder das Antigewaltprojekt MANEO (→Selbstdarstellung/pdf).
Bundesweit werden die Interessen der älteren Schwulen seit einigen Jahren durch die BISS, die Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren vertreten. Bei dieser Interessenvertretung geht es um die Einflussnahme auf der bundespolitischen Ebene, z.B. um die Ausbildung in den Pflegeberufen, aber auch um die Vernetzung der regionalen Initiativen.
Heute ältere Männer sind es, die von den Verurteilungen nach dem §175 betroffen waren. Alle diese Urteile sind erst seit dem 22. Juli 2017 aufgehoben worden. Wer damals verurteilt wurde oder wer schwerwiegende berufliche oder gesundheitliche Nachteile wegen Diskriminierung nach dem Paragrafen erlitten hat, kann eine Entschädigung beantragen. Dies ist allerdings bisher nur bis Mitte nächsten Jahres möglich. Da die Entschädigungsregelungen bisher eher selten in Anspruch genommen wurden, ist es der BISS ein besonderes Anliegen auf sie hinzuweisen.



Erst 2017 sind alle Verurteilungen auf der Grundlage des §175 (DDR §151) aufgehoben worden. Neben der Rehabilitierung wurde eine Entschädigungsregelung beschlossen, die allerdings bis Mitte 2022 beantragt werden muss • BISS (→Entschädigung)


Kandidat*innen gesucht - noch bis 12. Oktober


Im März 2022 Neuwahl der Seniorenvertretung


Mit Ständen auf Veranstaltungen in den Seniorenfreizeiteinrichtungen, aber auch mit Straßenaktionen - wie hier am Tempelhofer Hafen - hat die Seniorenvertretung auf die Neuwahl im nächsten Jahr aufmerksam gemacht • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Mitmachen - Kandidieren - Eingreifen und Mitwirken. Im März 2022 - ein halbes Jahr nach den Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksvertretung - finden die Neuwahlen der bezirklichen Seniorenvertretungen statt. Damit die Vorstellung der Kandidat*innen, die Wahl und Briefwahl vorbereitet werden können, findet jetzt die Kandidat*innensuche statt. Bis Dienstag, den 12. Oktober, können sogenannte Berufungsvorschläge eingereicht werden.
Es kann jede*r vorgeschlagen werden, die zum Zeitpunkt der Wahl 60 Jahre alt ist und im Bezirk Tempelhof-Schönberg wohnt; unabhängig von der Staatsbürgerschaft.
Vor- und Nachname, das Geburtsdatum sowie die Adresse auf ein Blatt Papier schreiben - fertig ist der Berufungsvorschlag. Mehr Informationen finden sich auf dem → Flyer der Seniorenvertretung oder auf der → Homepage.




Sichere Schulwege sind sichere Wege für Senior*innen

22. September: Aktionstag "Zu Fuß zur Schule"

Schulwegchaos an der Kreuzung Stubenrauchstraße Ecke Goßlerstraße im Beisein der Bürgermeisterin Angelika Schöttler und Bezirksstadtrat Jörn Oltmann am 22. September Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Nichts geht mehr um 7 Uhr 45. Ob das ein sicherer Schulweg ist? Die Elterninitiative "Sicher zur Schule in Friedenau" hatte zu einer gemeinsamen Begehung und Begutachtung der Schulwegsicherheit eingeladen. Gekommen waren die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, der Bezirksstadtrat Jörn Oltmann, die Bezirksverordnete Annabelle Wolfsturm und mehrere Vertreter*innen von FUSS e.V., Changing Cities und der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg.
An der Kreuzung Stubenrauchstraße Ecke Goßlerstraße kommt Verkehr aus allen Richtungen, Lieferverkehr mit Lastwagen inclusive. Es wird vorwärts und rückwärts rangiert. Eckenparker verhindern die Sicht auf das Verkehrsgeschehen. Ein Carsharing-Auto blockiert den Übergang für Sehbehinderte. Ein sicheres Überqueren der Straße wird so zum Glücksfall.


Während der Aktion kommt auch Ella zum Einsatz. Ella ist eine Puppe, die mit dem runden Pappkreis in Gesichtshöhe eines Kindes dessen Gesichtsfeld simuliert • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Während der Begehung werden verschiedene Möglichkeiten der Abhilfe erörtert. Kurzfristige wie längerfristige. Zeitliche Sperrungen des zufahrenden Verkehrs, wenigstens des Lieferverkehrs. Kennzeichnungen der Flächen mit dem 5 Meter Abstand zur Kreuzung. Fahrradbügel auf dem ersten Parkplatz an der Kreuzung, um die Sicht für die Kinder zu gewährleisten. Erhöhung des Kontrolldrucks durch das Ordnungsamt. Gemeinsame Aktionen zur Ächtung des Eckenparkens, das viele noch als Kavaliersdelikt verstehen u.v.a.m.
Die Seniorenvertretung hat die Elterninitiative unterstützt, denn "die Füße sind das zentrale Verkehrsmittel der älteren Menschen". Sichere Schulwege sind auch sichere Gehwege für Senior*innen. Deshalb stehen wir für weitere gemeinsame Aktionen bereit.
Schon im Frühjahr dieses Jahres hatte die Seniorenvertretung einen Antrag in die BVV eingebracht, der sich insbesondere gegen das Eckenparken und auf die Erhöhung des Kontrolldrucks bei sicherheitsrelevanten Verkehrsverstößen gerichtet hat (→BVV-Drucksache - 2070/XX).

Welttag der Patientensicherheit

Jahrestage helfen wichtige Themen ins Zentrum zu rücken



Die Notfalldose hilft, wenn sie im Kühlschrank deponiert ist und auf sie mit einem Hinweis im Bereich der Wohnungstür aufmerksam gemacht wird, u.U. sogar Leben zu retten • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Der 17. September ist der Tag der Patientensicherheit. Ist das nun einer dieser vielen Gedenk- und Aufmerksamkeitstage, von denen sich sagen lässt, "auch der wird vorbeigehen"?
Der Welttag der Patientensicherheit hat noch eine kurze Geschichte; 2019 wurde er zum ersten Mal begangen. Er wirbt für die Bedeutung einer ausreichenden nationalen, aber auch weltumspannenden medizinischen Versorgung. Angesichts des kurz darauf erfolgten Ausbruchs der Corona-Pandemie kann die Notwendigkeit der medizinischen Versorgung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Und sieht man sich die unterschiedliche Versorgung der verschiedenen Länder mit den Covid-19-Impfstoffen an, dann erkennt man, wie wenig die medizinische Versorgung im internationalen Kontext gedacht wird. Der Bundesentwicklungsminister Gerd Müller warnt nicht ohne Grund: "Covid-19 ist eine globale Pandemie, und das Virus besiegen wir nur weltweit oder gar nicht."
Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg begeht den Welttag der Patientensicherheit zum wiederholten Mal mit Informationsständen vor dem Rathaus Tempelhof. Verschiedene Abteilungen des Bezirksamts sowie Sozialverbände wie die Johanniter und der Geriatrisch-Gerontopsychiatrische Verbund Tempelhof-Schöneberg (GGVTS) aber auch die Seniorenvertretung informieren über ihre Arbeit.

Der gemeinsame Stand der Seniorenvertretung und der Seniorenarbeit vor dem Rathaus Tempelhof • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Die Seniorenvertretung wirbt schon seit geraumer Zeit für die Notfalldose. Im Ergebnis hat auch die Bezirksverordnetenversammlung einen Beschluss dazu gefasst (Drucksache 1610/XX). Seither nutzt der Bezirk den Tag der Patentensicherheit als Plattform für die Notfalldose.
Im Lichte dieser Aspekte gesehen, helfen Jahrestage wichtige Themen ins Zentrum zu rücken.



Wahlverhalten nach Alter

Die Älteren wählen zunehmend diverser

Interessante Daten zum Wahlverhalten der Berliner*innen bei der Abgeordnetenhauswahl zeigen, dass auch die älteren Menschen immer diverser wählen Daten nach Statista 2021

Eine Befragung von über 12.000 Wähler*innen nach ihrer Wahl zum Abgeordnetenhaus zeigt interessante Ergebnisse. Oft wird gesagt, dass die
älteren Menschen eher konservativ wählen. Auf den ersten Blick wird das auch durch die Nachwahlbefragung bestätigt. Und doch lässt sich das Ergebnis auch anders interpretieren: Die älteren über 70 Jahre sind mit einem Parteiensystem mit zwei Volksparteien groß geworden. Das Wahlverhalten scheinen sie beibehalten zu haben, wobei sie nach herkömmlichen Maßstäben keineswegs "konservativ" wählen. Ähnliches gilt für die Altersgruppe der 60er; aber längst nicht mehr im gleichen Maße.
Schon die nächste Altersgruppe, die jetzt noch in Arbeit steht, die 45 bis 59-Jährigen, kennt nicht mehr nur zwei große Parteien, sondern es sind nunmehr mindestens drei. Und mit jedem Jahrgang der demnächst ins Alter der Senior*innen Tretenden, schwindet das alte Muster des Zwei-Volksparteien-Systems und öffnet sich hin zu Wähler*innen, die in ihrer Entscheidung weniger in festen Milieus verankert sind, sondern bei jeder Wahl auch mal switchen. Noch gar nicht näher betrachtet sind bis hier die Linken, die in Berlin offensichtlich eine andere Rolle spielen als anderswo. Der über die Altersgruppen eher gleiche Anteil dürfte sich je nach Bezirk aus verschiedenen Gruppen speisen - unbedeutend ist das nicht.
Auf jeden Fall ist klar, dass sich die Unterschiedlichkeit der Menschen - nicht nur im Wahlverhalten - auch im Alter immer mehr bemerkbar machen wird. Und wer glaubt, sagen zu können, dies und jenes wollen die Alten, die Älteren doch so, wird damit immer mehr Schiffbruch erleiden.






Die Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg in der Presse und anderen Medien

→ auf der Homepage der Seniorenvertretung


Internationaler Tag der älteren Menschen

1. Oktober in der Stierstraße


Mini-Messe in der Seniorenfreizeitstätte Stierstraße am Internationalen Tag der älteren Menschen. Seniorenarbeit, Seniorenvertretung und Sozialträger informieren • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0 

Der 1. Oktober ist der Internationale Tag der älteren Generation (→ Wikipedia-Eintrag), seit ihn die Vereinten Nationen 1990 dazu ausgerufen haben. An diesem Aktionstag soll auf die Situation und die Belange der älteren Generation aufmerksam gemacht werden.
Die BAGSO (die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) hat den 1. Oktober in diesem Jahr unter das Motto "Digitale Gerechtigkeit für alle Altersgruppen" gestellt (→ BAGSO-Pressemitteilung). Die Seniorenvertretung erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass es der Bezirk Tempelhof-Schöneberg immer noch - trotz aller Versprechungen - schuldig geblieben ist, in den Seniorenfreizeitstätten ein offenes WLAN einzurichten.
Zum Internationalen Tag der älteren Generation hat die Seniorenarbeit des Bezirks in der Seniorenfreizeitstätte Stierstraße eine Mini-Messe ausgerichtet. Neben vielen Informationsständen von der Seniorenarbeit, der Seniorenvertretung und einer Reihe von Sozialverbänden, gab es einen Qi Gong-Workshop und auch die Möglichkeit zum Basteln. Der Musikbeitrag wurde vom Duo Faller beigesteuert - sie versuchten die "russische Seele" in den Räumen erklingen zu lassen. Die Seniorenfreizeitstätte servierte leckeren Kuchen und einen Imbiss. Eine gelungene Veranstaltung.



Teltowkanalroute und Hans-Baluschek-Park

Ist Twittern schon Regierungshandeln?

Beim Mäusebunker am Teltowkanalufer verdeutlichen Aktivisten den Flächenverbrauch für die Radschnellverbindung. 4 Meter für das Rad sind gesetzt; 2,50 Meter und oft nur 2 Meter bleiben für die Spaziergänger*innen • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0 

Donald Trump hatte Regierungshandeln oft auf Twitter verlagert. Entweder hatte er dort tatsächlich eine Veränderung bisheriger Politik angekündigt. Oder es nur angedeutet. So genau wusste man das nie.
Etwas Ähnliches hat nun die Verkehrssenatorin Regine Günther mit der Teltowkanalroute gemacht. Am 15. September verkündigte sie dort in drei Tweets:

"Immer wieder werde ich auf die geplante Radschnellverbindung #Teltowkanalroute angesprochen, da – nach bisherigem Stand – relativ viele Streckenabschnitte durch Natur und Grün führen. Deshalb möchte ich gerne klarstellen, dass die Streckenführung noch nicht festgelegt ist (1/3)

SenUVK befindet sich in intensivem Austausch mit der Stadtgesellschaft über die bisher projektierte Route sowie Optionen für alternative Streckenführungen. Wir werden uns die Zeit nehmen für eine gute Lösung. (2/3)
Radschnellverbindungen in Städten sind eine neue, planerisch herausfordernde Aufgabe. Dazu gehört den frühen Planungsstand mit den Beteiligten ergebnisoffen zu besprechen und Zielkonflikte zu lösen. Ich freue mich auf den weiteren Austausch (3/3)."

Was mag das heißen? Ist das eine Anweisung an die senatseigene Firma Infravelo, die Teltowkanalroute anders als bisher zu behandeln? Oder nur eine Beschwichtigung vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus?
Genau weiß man das nicht. Immerhin ist es eine Reaktion auf den sich formierenden starken Widerstand, zu dem auch die beiden Seniorenvertretungen in Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf beigetragen haben. Wir freuen uns auf einen ergebnisoffenen Austausch, in dem Zielkonflikte behandelt und gelöst werden … wenn nicht, war es offensichtlich bloß getwittert.


Herzlich willkommen in der "Stadtwildnis"

Bewegtes Leben im Kiez

Vor der Schautafel an der "Stadtwildnis", einem Teil des Parks am Gleisdreieck. Die sich selbst überlassene 'Wildnis' bietet einer Reihe von Tiere und Pflanzen Raum, den ihnen die bebauten Flächen der Stadt nicht bieten • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0 

Das Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark, die Luther-Kirchengemeinde und die naturbegleiter* hatten im September zum gemeinsamen Entdecken und Entspannen im Gleisdreickpark eingeladen. Ähnliche kostenfreie Angebote sind am 08.10.2021 und am 27.10.2021 geplant (→ Einladung).
Für den Schöneberger Norden am Gleisdreieckpark ist geplant, einen ähnlichen Flyer zu gestalten, wie er schon für den Alten Park und den Lehnepark unter dem Titel Bewegtes Leben im Kiez gestaltet worden ist. Die Hinweise zielen speziell auf Senior*innen: Wie komme ich hin? Wo befinden sich Einkehr- und Sitzmöglichkeiten? Wo sind die nächsten Toiletten? Ist der Weg barrierefrei?
Die Erkundung der Stadtwildnis im Gleisdreieckpark war für die Seniorenvertretung ein wichtiger Teil der Vorbereitungen.



Ausführliche Informationen für Senior*innen finden sich im Heft Journal 55 plus des Aperçu-Verlags, das jeweils in der zweiten Jahreshälfte erscheint.

Wer macht was im Bezirk? Wo sind die Freizeitstätten? Vieles, vor allem auch Adressen und Ansprechpartner*innen zu den Themen Bewegung, Wohnen und Gesundheit. Beratung und Hilfe in den Bürgerämtern und von den Sozial- und Wohlfahrtverbänden. U.v.a.m.


Wo bekomme ich das Heft? U.a. in den Rathäusern und in den Seniorenfreizeitstätten oder
beim Aperçu-Verlag → hier im Online-Format


Sitzungen der Seniorenvertretung
In der Regel treffen wir uns am 4. Donnerstag eines jeden Monats. Bis auf weiteres finden die Sitzungen der Seniorenvertretung nicht öffentlich statt.

Sprechstunden der Seniorenvertretung
Die Sprechstunden der Seniorenvertretung sind bis auf weiteres ausgesetzt.
Ausnahme
ist der
dritte Dienstag (nächster Termin: 19. Oktober) von 11 - 12.30 Uhr im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark

E-Mail
seniorenvertretung@ba-ts.berlin.de
Anrufbeantworter der Seniorenvertretung 030 90 277 - 68 48.

Newsletter der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
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Ausgewählte Veranstaltungshinweise

Tausch- und Verschenkmarkt in der Kurmärkischen Straße.
Samstag, 30. Oktober, 9 - 15 Uhr



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Zum Abschluss:


Kommt einer mit einem Koffer und einer Sonnenblume und verbreitet Freude: "Der Gutherzige" (Życzliwek) vom Breslauer Platz in Friedenau • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0


Friedenau hat einen Neubürger zu verzeichnen, der strahlende Freude mit der Sonnenblume verbreitet, die er zur Begrüßung mitbringt. Mit einem Koffer signalisiert der Gutherzige, dass er gewillt ist zu bleiben und Glück zu bringen.
Wer einmal in Breslau zu Besuch war, kennt die Krasnale (so heißen die Breslauer Zwerge auf Polnisch). Mittlerweile stehen von ihnen mehrere Hundert in der Stadt. Sie sind zunächst nicht auffällig, weil sie nicht sehr groß sind. Aber nachdem man einen gesehen hat, stolpert man fast von einem zum anderen.
Oft senden in Europa die kommunalen Ebenen mehr die Zeichen der Zusammenarbeit als dass dies auf der europäischen Ebene gelingt. Aus Breslau kam "Der Gutherzige" (Życzliwek) schon 2019 nach Berlin. Der Aufstellung stand Corona ein wenig im Weg. Doch Anfang September wurde der Zwerg an seinem Standort vor dem Friedenauer Rathaus auf dem Breslauer Platz im Beisein von Jakub Mazur, dem stellvertretenden Stadtpräsidenten von Wrocław zusammen mit einer Gedenktafel enthüllt.
Schade nur, dass dem Gutherzigen nicht recht zurückgespiegelt wird, was er verbreiten will - denn meist ist er durch einen großen Aschenbecher verdeckt, von denen zwei den Eingang des Rathauses flankieren. Das ließe sich doch durch etwas mehr Wertschätzung ändern.


Was bedeutet CC BY-SA 4.0? Diese Creative Commons Lizenz besagt, dass das Foto, der Text oder die Grafik zu gleichen Bedingungen bearbeitet, vervielfältigt und weitergegeben werden darf, wenn die Urheberin benannt wird. Genauer CC BY-SA 4.0

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