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Newsletter der Seniorenvertretung
Tempelhof-Schöneberg 01/2022


Wahl-Spezial


Die Kandidat*innen für die Seniorenvertretung / Vorstellungstermine im Februar und März / Wahllokale in der Wahlwoche vom 14. bis zum 18. März / Evaluation des Seniorenmitwirkungsgesetzes / Sitzung und Sprechstunde der Seniorenvertretung / Zum Abschluss


06. Januar 2022
Die Kandidat*innen für die Seniorenvertretung

28 Bewerber*innen in Tempelhof-Schöneberg



Die Broschüre mit der Vorstellung von allen 28 Kandidat*innen für die Wahl der Seniorenvertretung ist veröffentlicht →pdf-Download • Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Im März findet die Neuwahl der Seniorenvertretung statt. Vom Seniorenmitwirkungsgesetz ist vorgesehen, dass ein halbes Jahr nach der Wahl von Abgeordnetenhaus und Bezirksverordnetenversammlung auch die Seniorenvertretung neu besetzt wird. Bis Mitte Januar werden die etwa 100.000 Menschen, die 60 Jahre und älter sind, eine Wahlbenachrichtigung erhalten. Es gibt die Möglichkeit zur Beantragung der Briefwahl; bis zum 28. Februar kann sie beantragt werden. Die Wahl endet mit einer Wahlwoche vom 14. bis zum 18 März.
Es haben sich 28 Bewerber*innen aus den unterschiedlichsten Teilen des Bezirks bereitgefunden, um die 17 Sitze der Seniorenvertretung zu kandidieren. Jeweils 14 Frauen und Männer stellen sich zur Wahl. Die Wähler*innen haben in der Wahl die Möglichkeit 10 Stimmen auf die Bewerber*innen zu verteilen.
Nach der Auszählung der Stimmen werden die 17 Gewählten am 1. April berufen und bilden die neue Seniorenvertretung.

[Hinweis zum Download der Broschüre: Auf Seite 2 sollte es Dietmar Milnik heißen und Seite 17 ist die korrekte Adresse für den Termin am 22.02.: Waldsassener Str. 40a, 12279 Berlin]


Vorstellungstermine im Februar und März


… in den Senioreneinrichtungen des Bezirks


Die Vorstellungstermine der Bewerber*innen für die Seniorenvertretung finden in Einrichtungen des Bezirks statt. Im Rudolf-Wissell-Haus ist die Teilnahme auch für Gehörlose möglich • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0

Nach den bisherigen Planungen finden im Februar und März eine Reihe von Vorstellungsrunden in verschiedenen Teilen des Bezirks statt, in denen sich die Bewerber*innen persönlich vorstellen können und für Fragen zur Verfügung stehen. Einige Termine finden in den frühen Abendstunden statt:

Schöneberg-Nord im HUZUR, Bülowstr. 94
Do 03.02. - 10-12 Uhr

Friedenau Seniorenfreizeitstätte Stierstraße 20a
Do 10.02. - 17-19 Uhr

Lichtenrade Gemeinschaftshaus, Barnetstr. 11
Mi 16.02. - 11-13 Uhr

Mariendorf Rudolf-Wissell-Haus, Alt-Mariendorf 24-26
Fr 18.02. - 10-12 Uhr (für Gehörlose mit Gebärdensprachendolmetscher)

Marienfelde Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum, Waldsassener Str. 40a
Di 22.02. - 11-13 Uhr

Tempelhof Nachbarschaftstreffpunkt Berliner Bär, Holzmannstr. 18
Mi 09.03. - 17-19 Uhr

Die Termine und die Art der Durchführung dürften wegen des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie unter Vorbehalt stehen. Wir empfehlen, sich aktuell zu informieren und werden über eventuelle Änderungen auf der Internetseite der Seniorenvertretung informieren.


Wahllokale in der Wahlwoche vom 14. bis 18. März

Direkte Stimmabgabe vor Ort

Bei der Wahl zur Seniorenvertretung ist sowohl die Briefwahl möglich wie auch die direkte Stimmabgabe in einem Wahllokal. Foto von der Bundestagswahl 2021 • Marco Verch CC BY 2.0

Wer die Briefwahl beantragen will, kann das bis zum 28. Februar machen. Für viele wird das die bevorzugte Art des Wählens sein, wie sich bei der letzten Wahl herausgestellt hat, als diese Möglichkeit zum ersten Mal eröffnet wurde.
In der Wahlwoche vom 14. bis zum 18. März können alle Wähler*innen ihre Stimmen direkt vor Ort abgeben. Auch in diesem Fall wird die Stimmabgabe in den verschiedenen Bezirksteilen ermöglicht.

Schöneberg-Nord im HUZUR, Bülowstr. 94
Mo 14.03. - 10-15 Uhr

Mariendorf Rudolf-Wissell-Haus, Alt-Mariendorf 24-26
Di 15.03. - 10-15 Uhr

Lichtenrade Gemeinschaftshaus, Barnetstr. 11
Mi 16.03. - 10-12 Uhr

Marienfelde Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum, Waldsassener Str. 40a
Mi 16.03. - 13-15 Uhr

Friedenau Seniorenfreizeitstätte Stierstraße 20a
Do 17.03. - 12-18 Uhr

Tempelhof Rathaus, Tempelhofer Damm 165
Fr 18.03. - 10-15 Uhr


Evaluation des Seniorenmitwirkungsgesetz

Evaluation

Im letzten Jahr wurden im Rahmen einer externen Evaluation die Mitglieder der Seniorenvertretungen sowie von bezirklichen und Landesgremien zu verschiedenen Themenfeldern des Seniorenmitwirkungsgesetzes befragt Ramboll

Das Seniorenmitwirkungsgesetz in Berlin gibt es seit 2006. Die Seniorenvertretungen wurden in diesem Jahr auch erstmals gewählt. Eine wesentliche Veränderung erfuhr das Seniorenmitwirkungsgesetz 2016 mit der Einführung der Briefwahl. Das zeigt sich an den drastisch gestiegenen Zahlen der Wahlbeteiligung in Tempelhof-Schöneberg:

    2006/07:      135 Wähler*innen
    2011/12:      182 Wähler*innen
    2012/22:    4762 Wähler*innen

So wie bei der jetzigen Wahl die Anzahl der Kandidat*innen kräftig von 20 auf 28 gesteigert werden konnte, so hoffen wir zugleich auf einen weiteren Anstieg der Wahlbeteiligung, u.a. um das Gewicht der Mitsprache der Seniorenvertretung zu erhöhen.

Die Seniorenvertretung ist noch ein junges Instrument für die Teilhabe der älteren Menschen. Noch sind die mit den Seniorenvertretungen geschaffenen Strukturen nicht wirklich fest gefügt. Die Teilhabe gestaltet sich in den Berliner Bezirken unterschiedlich. Wie stark die Potentiale von den Seniorenvertretungen ausgeschöpft werden, ist auch sehr unterschiedlich. Auch deshalb hat in den letzten Jahren eine Evaluation der Seniorenvertretungen begonnen. So wurden im letzten Jahr etwa die Seniorenvertretungen aber auch die Bezirksämter zur Entwicklung der Seniorenvertretungen online befragt. Erste Ergebnisse und vorläufige Handlungsempfehlungen standen zur Diskussion (ausführliche Präsentation zur Evaluation →pdf; kurzgefasste Handlungsempfehlungen →pdf).
Die Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg wird die Diskussion darum neben anderen Themen auf ihrer Klausur im Januar führen.
Auch der Koalitionsvertrag des neuen rot-grün-roten Berliner Senats widmet sich dem Thema. Es heißt dazu mehr oder weniger unbestimmt: "Das Seniorenmitwirkungsgesetz wird auf Basis der Evaluation überprüft und weiterentwickelt." So wie es dasteht, ist es kaum mehr als ein Prüfauftrag. Und doch steht die Weiterentwicklung auf der Tagesordnung. Wie weit und wohin es geht, hängt auch davon ab, wie stark das Votum bei der Wahl der Seniorenvertretung ausfällt.


Anmerkungen der Seniorenvertretung zur Grün-roten Zählgemeinschaftsvereinbarung

Die Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg hat die Zählgemeinschaftsvereinbarung der Bündnis-Grünen und der SPD in ihrer Sitzung am 25. November beraten und Anmerkungen dazu verfasst.
→pdf-Download

Sitzungen der Seniorenvertretung
In der Regel treffen wir uns am 4. Donnerstag eines jeden Monats. Ob die Sitzungen der Seniorenvertretung öffentlich stattfinden und unter welchen Bedingungen, entscheidet sich kurzfristig. Näheres kann telefonisch erfragt werden: 030 577 128 78.

E-Mail
seniorenvertretung@ba-ts.berlin.de
Anrufbeantworter der Seniorenvertretung 030 577 128 78 (neue Telefonnummer).

Newsletter der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
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Zum Abschluss:


Ein Aufkleber - neudeutsch wird auch von Sticker gesprochen - an einem Ausgang des Hans-Baluschek-Parks zu den Schöneberger Kleingartenkolonien • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0


Ein ungewöhnlicher Hinweis am ungewöhnlichen Ort. Die Internetsuche weist auf den Verein Mare Liberum hin: "Der Verein Mare Liberum ist mit seinem Schiff im Ägäischen Meer unterwegs um Menschenrechtsverletzungen zu beobachten und zu dokumentieren. Ziel ist es, vor Ort den Druck zur Seenotrettung von Flüchtenden zu erhöhen, Menschenrechte und Solidarität zu stärken.
2018 wurde in Berlin der Verein Mare Liberum von einem Kollektiv transnationaler Aktivist*innen gegründet. Ziel unserer Mission ist es, die Migration über das ägäische Meer, von der Türkei nach Griechenland, sowie die anschließenden Such- und Rettungseinsätze (SAR) der griechischen und türkischen Küstenwache von unserem Schiff aus zu beobachten und zu dokumentieren. Darüberhinaus soll eine generelle Präsenz unabhängiger Beobachterinnen während der Operationen von staatlichen Akteuren auf See – wie zum Beispiel der Nato und Frontex– gewährleisten, dass eine lebensrettende und würdige Behandlung von Migrantinnen sichergestellt ist." - Mit dem Kauf des Aufklebers kann man Mare Liberum unterstützen.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
Tempelhofer Damm 165
12099 Berlin
Deutschland

Telefon: 030 577 128 78
sv-ts@gmx.de
www.seniorenvertretung-tempelhof-schoeneberg.de