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Newsletter der Seniorenvertretung
Tempelhof-Schöneberg 04/2022
 

Nach den Wahlen


Seniorenvertretung neu berufen und konstituiert /Nur niedergeschlagen oder schon Depression? / Ehrenamtliche Helfer:innen gesucht / Das besondere Angebot: Stromsparscheck / Das wird nicht mehr lange gut gehen / Sitzung und Sprechstunde der Seniorenvertretung / Zum Abschluss
 
04. April 2022
Seniorenvertretung neu berufen und konstituiert

Neuer Vorstand gebildet


Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
 
Nach den Wahlen im März wurden die gewählten Seniorenvertreter:innen am 31. März berufen. Vor dem Rathaus Schöneberg • Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0
 
Mit der Wahlwoche vom 14.-18. März und der anschließenden Auszählung am 21. März fand die Wahl zur Seniorenvertretung ihren Abschluss. Am 31. März wurden die Seniorenvertreter:innen vom Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt in ihr Amt berufen. Ernannt wurden die auf dem Foto Abgelichteten.
Vorne: Eleni Werth-Mavridou, Peter Witt, Gisela Skrobek-Engel, Vera Grandke, Karoline Dimroth, Regina Müller, Angelika Hölzlsauer
Hinten: Joachim Pohlmann, Karin Böttcher, Johannes Werner, Michael Schlappa, Heidi Kloor, Wolfgang Pohl, Thomas Sudrow, Marianne Rosenthal, Annedore Lalk (auf dem Foto fehlt Marita Tränker).
Das →Wahlergebnis kann auf der Homepage der Seniorenvertretung abgerufen werden.
Im Anschluss an die Ernennung fand die →Konstituierende Sitzung der Seniorenvertretung statt. Das wichtigste Ergebnis ist die Wahl des Vorstands. Gewählt wurden als Vorsitzender Peter Witt, als stellvertretende Vorsitzende Vera Grandke, als Schriftführerin Heidi Kloor und für die Finanzen ist Angelika Hölzlsauer zuständig.

Vorstand der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
 
Der neue Vorstand der Seniorenvertretung: Vera Grandke (stellvert. Vorsitz), Heidi Kloor (Schriftführung), Peter Witt (Vorsitz), Angelika Hölzlsauer (Finanzen) • Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0
 
 

Nur niedergeschlagen oder schon Depression?

Workshop im Huzur

 
Der Facharzt Gerd Benesch beim Fachvortrag "Die Erkrankung Depression verstehen" • Foto: Jana Weinholtz, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
 

Am 30. März fand im Nachbarschaftstreffpunkt Huzur eine Veranstaltung zum Thema "Nur niedergeschlagen oder schon Depression – ab wann ist Hilfe notwendig?" statt. Die Idee dazu wurde auf einem gemeinsamen Workshop von der Altenhilfeplanung in Kooperation mit der Koordination für die Gesundheit älterer Menschen und der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg als eines von drei möglichen Themen zur "Gesundheit im Alter" ausgewählt.
Ziel der Veranstaltung war, mit diesem schwierigen Thema offen umzugehen und richtete sich im Wesentlichen an Angehörige, achtsame Nachbar:innen und Interessierte.
Der theoretische Teil bestand aus zwei Fachbeiträgen (Facharzt für Nervenheilkunde, Neurologie und Psychiatrie und dem Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen) sowie der Vorstellung eines Projektes der Mobilen Stadtteilarbeit des Nachbarschaftsheims Schöneberg zur Förderung von Gemeinschaft im Kiez.
Im Anschluss an eine interessierte Fragerunde folgte ein praktischer Teil mit unterschiedlichen Angeboten. Dazu gehörten ein direkter Austausch mit den Referent:innen in Einzelgesprächen, Teilnahme an einer →Online-Schulung der Deutschen Depressionshilfe zu Altersdepression sowie Informationen zu Hilfsangeboten und Therapiemöglichkeiten auch aus Sicht einer Betroffenen.
Zur Entspannung gab es zum Abschluss ein kulturelles Programm mit der Möglichkeit, an einer Qi Gong Einheit teilzunehmen, gemeinsam zu singen und zu basteln und dem "Leierkasten" zu lauschen.
Das Bedürfnis, sich mit dem Thema "Depression" und der damit verbundenen Tabuisierung näher zu befassen war groß, so dass es Überlegungen gibt, eine weitere und vertiefende Veranstaltung anzubieten.




Ehrenamtliche Helfer:innen gesucht

Mitarbeit in Seniorenfreizeitstätten


 
Die Seniorenvertreterin Karin Böttcher hat bei der Wahl der Seniorenvertretung die meisten Stimmen erhalten. Im Ehrenamt hilft sie in der Seniorenfreizeitstätte Stierstraße • Fotogruppe Blende 8
 
Einige Seniorenfreizeitstätten suchen ehrenamtlicher Helfer:innen. Die Seniorenfreizeitstätte Stierstraße in Friedenau, der Nachbarschaftstreff HUZUR in Schöneberg Nord, das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum Marienfelde und das Gemeinschaftshaus Lichtenrade suchen helfende Hände für mindestens 4 Stunden pro Woche.
Gebraucht wird die Mitarbeit bei Veranstaltungen, beim Einkauf, in der Küche, bei der Vorbereitung von Gruppentreffen und Kursen aber auch bei der Gartenarbeit. Im Gegenzug wird angeboten: viele interessante Begegnungen, eine kleine Aufwandsentschädigung (die im Fall von Grundsicherung anrechnungsfrei bleibt), regelmäßige Fortbildungen und eine jährliche Dankeschön-Feier.
Wer Interesse hat, meldet sich bei der Seniorenarbeit des Bezirks Tempelhof-Schöneberg bei Jana Weinholtz. Entweder telefonisch 90 277-65 06 oder per E-Mail unter jana.weinholtz@ba-ts.berlin.de



Das besondere Angebot: Stromsparscheck

Energieeinsparung - wichtiger denn je

 

Regelmäßig am Monatsanfang bietet das Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark Hilfe bei der Energieeinsparung an • © Kurmark
 
"Jede Kilowattstunde hilft", sagt der Wirtschaftsminister. Die Energieeinsparung hilft nicht nur bei der Unterstützung der Ukraine, sondern sie nützt auch dem und der Einzelnen bei der Senkung der Strom- und Mietnebenkosten. Wenn damit Belastungsspitzen beim Stromverbrauch vermieden werden, braucht es auch weniger Gas für Gaskraftwerke, die zugeschaltet werden müssen.
Das Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark bietet Beratung und Haushalten mit geringem Einkommen in bestimmten Fällen sogar Energiesparartikel gratis an. Immer am Monatsanfang - die nächsten Termine sind der 5. April, der 3. Mai und der 7. Juni.


Das wird nicht mehr lange gut gehen

Mehr Menschen, mehr PKW, weniger Raum


Seit 2009 steigt die Anzahl von in Berlin zugelassenen PKW beständig an. • Grafik der Seniorenvertretung mit Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, Straßenverkehr lange Reihe

Oft hört man: "Das Auto muss seine Berechtigung behalten." - Gerade in den Randbezirken von Berlin ist der Satz oft zu vernehmen. Ist mit dem PKW auch das Recht verbunden, zu jeder Zeit im Innenbereich freie Bewegung und freies Parken nutzen zu können? Da sind Zweifel angebracht.
Schon heute gehört Berlin zu den staureichsten Orten in Deutschland. 2019
verbrachten die Berliner 66 Stunden im Stau. 2020 brachte die Corona-Pandemie eine Entlastung auf 46 Stunden. 2021 waren es wieder 65 Stunden. Soviel ist sicher: Wenn alle ein Auto in der Weise benutzen wollen wie bisher, als persönliches Auto, wird diese Stadt nicht mehr lange funktionieren. Denn angelegt und gebaut wurde sie in Zeiten als es den motorisierten Verkehr gar nicht gab. Noch um 1930 wurde z.B. dieses Foto in Friedenau gemacht:


Die frühere Kaiserallee wurde mit Promenaden angelegt. Selbst die erst später gebaute Straßenbahn konnte sich unproblematisch einfügen • Das Foto wurde dem Bildband "Der Geist von Friedenau" der Edition Friedenauer Brücke entnommen.

Es gibt verschiedene Vorschläge wie dazu beigetragen werden kann, dass ältere Menschen weniger dazu beitragen, die Straßen mit parkenden Autos zu verstopfen. Von der Seniorenvertretung wurde z.B. vorgeschlagen, im Gegenzug für die Abgabe des Führerscheins ein kostenloses zweijähriges Abonnement für den Öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen. In einer Zuschrift an die Seniorenvertretung hat Gabriele J. die Idee ins Spiel gebracht, ab einen gewissen Alter kostenlose Taxigutscheine auszugeben. Es braucht jedenfalls viele innovative Ideen, um die Verkehrswende erfolgreich zu gestalten.


Sitzungen der Seniorenvertretung
In der Regel treffen wir uns am 4. Donnerstag eines jeden Monats. Die Sitzungen der Seniorenvertretung sind öffentlich, wo und unter welchen Bedingungen, entscheidet sich kurzfristig. Näheres kann telefonisch erfragt werden: 030 577 128 78.

E-Mail
seniorenvertretung@ba-ts.berlin.de
Anrufbeantworter der Seniorenvertretung 030 577 128 78

Newsletter der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
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Sprechstunden der Seniorenvertretung
Die Sprechstunden der Seniorenvertretung sind bis auf weiteres ausgesetzt.
Ausnahme
ist der
dritte Dienstag (nächster Termin: 19. April) von 11 - 12.30 Uhr im Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark;
Während dieser Zeit ist die Seniorenvertretung auch telefonisch erreichbar: 322 992 11

besondere Veranstaltungshinweise

Kostenlose Bezirkstouren von April bis Juni können im Leporello der Museen Tempelhof-Schöneberg eingesehen und über die Museen gebucht werden.

Am Tag der Befreiung - Stolpersteinputzen rund um den Bayerischen Platz
Sonntag, 8. Mai, Putzaktion um 13 Uhr, U-Bahnhof Bayerischer Platz, Abschlusskundgebung um 15 Uhr



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Zum Abschluss:

"Jeden Tag Acktion" - Detail an einer Brandmauer am S-Bahnhof Yorckstraße / Großgörschener Straße - Berlin Kidz • Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, CC BY-SA 4.0


Die Berlin Kidz gehören zu den verwegenen Berliner Streetartist:innen. Sie haben sich am Seil schon mal vom Berliner Kreisel herabgelassen (Foto vom August 2017) und auch den früheren Postbank-Tower (Foto von 2021) nicht gescheut. Sie hinterlassen hieroglyphenartigen Strukturen, die oft mit eindeutigen Aufforderungen und Statements verbunden sind. So wie es an der Brandmauer zu besichtigen ist, die am S-Bahnhof Yorckstraße / Großgörschener Straße zu besichtigen ist.


Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
Tempelhofer Damm 165
12099 Berlin
Deutschland

Telefon: 030 577 128 78
sv-ts@gmx.de
www.seniorenvertretung-tempelhof-schoeneberg.de