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Newsletter der Senior:innenvertretung Tempelhof-Schöneberg 03/2026
Nachbarschaftsfest
Die volle Kraft der Zivilgesellschaft / Seniorenmitwirkungsgesetz / Altenhilfestrukturgesetz / Gestiegene mittlere Lebenserwartung / Hitzeaktionstag / Seniorenwoche vom 27. Juni bis 4 Juli / Senior Mass in Berlin / Die Zukunft der Pflege gestalten / Zum Abschluss
3. Juni 2026
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Die volle Kraft der Zivilgesellschaft
Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg

Jedes Jahr sind es mehr Beteiligte - die breite Palette der Zivilgesellschaft zeigt sich auf dem Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg • BA Tempelhof-Schöneberg
Wer mit der Senior:innenvertretung und ihren Mitgliedern ins Gespräch kommen will, hat auf dem Nachbarschaftsfest Schöneberg ausgiebig die Möglichkeit dazu. An über 100 Ständen von Organisationen, Vereinen, Beiräten aber auch von Abteilungen des Bezirksamtes stehen Menschen zur Verfügung, die die Arbeit ihrer Organisationen erläutern können.
Im Übrigen kommt auch Spiel und Spaß nicht zu kurz und auf der Bühne werden einige Initiativen vorgestellt. Musik und kulturelle Beiträge ergänzen das Programm. Kulinarisch wird darüber hinaus auch noch Vielfalt angeboten.
In der Süddeutschen Zeitung vom 2. Juni macht der Wissenschaftler Swen Hutter mit dem Nachbarschaftsfest Mut • SZ 2.6.
Rechtsruck, Klimawandel und Krieg. Bei vielen ruft die Weltlage tiefgreifende Ohnmachtsgefühle hervor. Swen Hutter arbeitet am Wissenschaftszentrum in Berlin und forscht am Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung. Für ihn ist das Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg ein Ort, an dem man aus der Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements neue Kraft schöpfen kann. Wenn Sie Fragen an die SV haben oder Anregungen geben möchten, suchen Sie unseren Stand auf.
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Seniorenmitwirkungsgesetz
Weiterentwicklung der Seniorenmitwirkung - Die Koalition verweigert den SVen die Mitwirkung am BerlSenG

Für das Plenum der SV nutzen wir die Kontakte in unserem Netzwerk. Im April fand das Plenum in den Räumen der Mobilen Stadtteilarbeit des Nachbarschaftsheims Schöneberg in der Cranachstraße im Friedenauer Dürerkiez statt • SV Tempelhof-Schöneberg
Seit im Frühjahr 2025 eine Arbeitsgruppe beim Staatssekretär Bozkurt in der Senatsverwaltung für Soziales bei der Novellierung des Berliner Seniorenmitwirkungsgesetzes krachend gescheitert war, ging es nicht voran. Die SV hat dazu in diesem Jahr einige Gesprächstermine im Abgeordnetenhaus geführt, um zu ergründen, woran es hakt. Die SV ist mit Abgeordneten aus dem Bezirk und hinzugezogenen Fachpolitiker:innen in Kontakt getreten. Dazu gehörten die Abgeordneten Orkan Özdemir (SPD), Sebastian Walter (Grüne), Christian Zander und Björn Wohlert (CDU), sowie Catharina Pieroth-Minelli und Catrin Wahlen (Grüne). Und schließlich die seniorenpolitische Sprecherin der SPD, Sebahat Atli.
Sowohl die rot-grün-rote Koalition wie auch die aktuelle schwarz-rote Koalition hatten in ihren →Koalitionsverträgen die Weiterentwicklung des Seniorenmitwirkungsgesetzes mit dem Ziel einer Stärkung der Arbeit der SVen vereinbart. In den Gesprächen mit den Abgeordneten wurde kein Einblick in den Stand der internen Beratungen der Koalitionsfraktionen gewährt. Ein Unding: wenn es um Seniorenmitwirkung geht, die Seniorenvertretungen und den Landesseniorenbeirat nicht zu beteiligen.
Große Ansprüche und dicke Backen beim Koalitionsvertrag und den Richtlinien des Senats. Und was dann daraus wurde … • unsplash Abhijit Sinha
Zwar wurde der Entwurf zum BerlSenG gegen den Willen der Koalition Anfang April bekannt, blieb aber ein inoffizielles Dokument. Bekanntgegeben haben die Koalitionsfraktionen ihren Entwurf eines Änderungsgesetzes erst am 28. April, um sogleich zu erklären, dass sie eine Beteiligung der Seniorenmitwirkungsgremien nicht wünschen. Selbst gemessen am Koalitionsvertrag bleibt die Weiterentwicklung aus:
- Eine Ausweitung der Beteiligungsmöglichkeiten der SVen oder der Landesgremien findet nicht statt.
- Eine Professionalisierung der Wahldurchführung zu den Wahlen zur Seniorenvertretung findet nicht statt.
- Die Einrichtung von Geschäftsstellen auf der Ebene der Bezirke wird in Aussicht gestellt, allerdings unter Finanzierungsvorbehalt.
Weitere Forderungen der Landesseniorengremien LSBB und LSV, die sie gemeinsam mit den Seniorenorganisationen von CDU, SPD, Grünen und Linken formuliert hatten, bleiben gänzlich unberücksichtigt. Die SV Tempelhof-Schöneberg hat in einem Offenen Brief an die Mitglieder des Abgeordnetenhauses aus dem Bezirk klargestellt, dass sie die vorgelegte Novellierung für unzureichend halten. Aus unserer Sicht sollte jetzt eher auf eine Novelle verzichtet werden und in der neuen Legislatur ein neuer Anlauf gesucht werden. Der Offene Brief steht zum Download bereit →pdf Im Sozialausschuss haben die Koalitionsfraktionen ihr bemerkenswertes Verhalten noch dadurch getoppt, dass sie Änderungen an ihrem eigenen Entwurf angekündigt, diese aber nicht offen gelegt haben. Der Landesseniorenbeirat hat die Gesetzesvorlage als unzureichend kritisiert →pdf.
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Altenhilfestrukturgesetz
Erstes Landesgesetz zum § 71 des Solzialgesetzbuch XII
Vorbeugung gegen Einsamkeit im Alter - Beratung zu Wohnformen - Infos für Teilhabe - Infrastruktureinrichtungen für ältere Menschen: Das Aufgabenspektrum für die sogenannte Altenhilfe ist vielfältig, aber es gibt keine landesweiten Standards • SV Tempelhof-Schöneberg
Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat am 21. Mai als erstes Landesparlament in Deutschland ein Altenhilfestrukturgesetz (AHStG) verabschiedet. Zwar bleibt das Landesgesetz in Berlin deutlich hinter Entwürfen zurück, die noch vor einem Jahr kursierten und dann von der Finanzverwaltung des Senats ausgebremst wurden. So wurden wesentliche inhaltliche Festlegungen aus dem Gesetz gestrichen und in eine noch nicht fertiggestellte Ausführungsvorschrift verlagert. Sie soll erst bis zum Jahresende fertiggestellt werden. Zudem sollen das Gesetz und die Ausführungsvorschrift noch durch eine Zielvereinbarung des Senats mit den Bezirken flankiert werden. Die Senatsverwaltung für Gesundheit und Pflege spricht deshalb von einem "Dreiklang". Zu hören ist bisher nur ein Ton, die weiteren Töne können durch einfaches Verwaltungshandeln wieder eingeschränkt werden.

Als "insbesondere in Betracht" kommende Leistungen listet der § 71 SGB XII eine erstaunliche Reihe von kommunalen Diensten und Leistungen auf, die unabhängig vom Einkommen zu erbringen sind • →der § 71 SGB im Wortlaut
Obwohl das verabschiedete Gesetz die Erwartungen, die unter anderem im letzten Altersbericht der Bundesregierung formuliert wurden, nicht erfüllt hat, ist es ein Fortschritt, den die Senatsverwaltung mit zwei einfachen Sätzen beschreibt:
"Altenhilfe ist keine freiwillige Leistung. Es besteht ein gesetzlicher Auftrag." (Newsletter IX zum Altenhilfestrukturgesetz →pdf)
Bis zum 21. Mai gab es nämlich insbesondere Haushälter in Senat und Parlament, die Altenarbeit nicht als kommunale Pflichtaufgabe formuliert sahen, sondern als freiwillige Leistung. Schön, wenn es sie gibt, aber keine Pflicht. Das ist nun anders. In den nächsten Jahren wird es darauf ankommen, die Leistungen des Altenhilfestrukturgesetzes berlinweit mit gleichem Standard anzubieten. Die SV ist nach dem Gesetz auch gefordert, den Entwicklungsprozess auf der Ebene des Bezirks zu begleiten.
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Gestiegene mittlere Lebenserwartung
Die Männer holen bei der Lebenserwartung ein wenig auf

Demografische Entwicklung: Im Dreijahresmittel haben Frauen und Männer deutlich an Lebenserwartung gewonnen • Zahlen AGH-Drucksache 19/25331 / Grafik SV Tempelhof-Schöneberg
In einer Antwort auf eine Anfrage im Abgeordnetenhaus wurde nach der gestiegenen Lebenserwartung der Berliner:innen gefragt. Vor allem im Verlauf der 90er Jahre hat sie sich deutlich erhöht, wobei die Männer gegenüber den Frauen ein wenig aufgeholt haben. Über den gesamten Zeitraum von Anfang der 90er bis in Anfang der 20er Jahre sind Frauen um 4,6 Jahre und Männer um 6,2 Jahre älter geworden. Dass wir alle älter werden ist einer der Gründe, warum der Anteil der älteren Menschen in Berlin wächst. Mittlerweile leben in Berlin über eine Million Menschen, die 60 Jahre oder älter sind. Das sind 1/4 aller Berliner:innen (25,6%). Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg sind es mehr als 100.000. Weil der Bezirk im Schnitt etwas älter ist, sind das 28,6%. Diese Zahlen gelten für →Mitte 2025.
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Hitzeaktionstag
11. Juni 2026: "Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze"
Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026: "Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze" • Hitzeaktionstag
Hitze ist das größte durch die Klimakrise bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland und sie betrifft uns alle. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Kinder und Menschen, die im Freien arbeiten. Extreme Hitzeereignisse mit lang anhaltenden Temperaturen über 40 Grad können künftig auch in Deutschland häufiger auftreten. Deshalb müssen wir uns besser vorbereiten.

Über 100 Partner*innenorganisationen unterstützen die politischen Forderungen des Hitzeaktionstags • Hitzeaktionstag
Der Hitzeaktionstag 2026 steht unter dem Schwerpunktthema "Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze". Das →Positionspapier der Partner:innenorganisationen vom Bündnis Hitzeaktionstag zur Krisenresilienz bei Extremhitze zeigt, welche Maßnahmen jetzt notwendig sind, um Menschen wirksam zu schützen und die Hitzeresilienz in Deutschland zu stärken. Am 11. Juni 2026 machen bundesweite Aktionen, Veranstaltungen und Gespräche sichtbar, wie guter Hitzeschutz gelingen kann. Ob als Institution, Verband oder Einzelperson: Jede Beteiligung hilft, Aufmerksamkeit zu schaffen und Menschen zu schützen.
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Seniorenwoche vom 27. Juni bis 4 Juli
Seniorenpolitischer Salon mit der Pflegebeauftragten
Die 52. Berliner Seniorenwoche findet dieses Jahr vom 27. Juni 2026 bis zum 04. Juli 2026 statt. • SenASGIVA
Die 52. Berliner Seniorenwoche findet dieses Jahr vom 27. Juni 2026 bis zum 04. Juli 2026 statt. Die Eröffnungsveranstaltung wird am Vormittag des 27. Juni 2026 in der Amerika-Gedenkbibliothek ausgerichtet. Im Anschluss daran lädt der Markt der Möglichkeiten dazu ein, verschiedene Institutionen, Organisationen und Vereine kennenzulernen, die ihre speziell auf ältere Menschen ausgerichteten Angebote präsentieren. Darüber hinaus erwartet die Besucherinnen und Besucher während der gesamten Woche ein vielfältiges Programm in ganz Berlin. Alle Informationen und das gesamte Programm der Seniorenwoche finden sich auf der →Internetseite der Senatsverwaltung SenASGIVA.

Gerade noch 'mitten im Leben' - plötzlich 60+, die Mitglieder der SV standen alle schon vor dieser Situation. Unsere Schlussfolgerung: Ja zum Alter. Wie funktioniert die Annäherung an eine neue Lebensphase • SVen Steglitz-Zehlendorf & Tempelhof-Schöneberg
Wie in den Vorjahren richten die beiden Seniorenvertretungen von Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg während der Seniorenwoche wieder einen Seniorenpolitischen Salon aus. In diesem Jahr haben wir die →Patientenbeauftragte von Berlin, Ursula Gaedigk, eingeladen. Sie berichtet aus ihrer Arbeit und mit ihr wollen wir beraten, wie die Interessen der Patient:innen angemessen berücksichtigt werden können. Welche Hilfestellung kann dabei die Patientenbeauftragte geben?
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Senior Mass in Berlin
Berlin wird älter und bleibt mobil - Mobilität in jedem Alter
Informationen zur Wahl und Aufstellung von Kandidatinnen und Kandidaten • Senior Mass
Am 20. Juni 2026 findet die Senior Mass in Berlin statt – ein gemeinsamer Fahrradkorso für mehr Sichtbarkeit, Sicherheit und barrierefreie Mobilität im Alltag. Im Fokus stehen die Bedürfnisse von Senior:innen. Denn sichere Radwege bedeuten mehr Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Start: 13:00 Uhr am S/U Bahnhof Yorckstraße Strecke: ca. 10 km durch die Stadt (inkl. Pause mit Reden & Musik) Mitfahren können alle – ob mit Fahrrad, Tandem, Dreirad oder Handbike Mehr auf der Internetseite vom →Netzwerk Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg
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Die Zukunft der Pflege gestalten
Kongress: Zwischen High-Tech und Nachbarschaftshilfe

Wie können wir ein würdevolles, selbstbestimmtes Altern in den eigenen vier Wänden garantieren, wenn die Pflegekräfte knapper und die Anforderungen komplexer werden? Die Antwort liegt in der intelligenten Verbindung von digitaler Innovation und menschlicher Solidarität. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesseniorenvertretungen (BAG LSV) veranstaltet in Kooperation mit der Landesseniorenvertretung Berlin einen Fachkongress zwischen High-Tech und Nachbarschaftshilfe Termin: Dienstag, 23.06. (13 - 17 Uhr) u. Mittwoch, 24. 06.2026 (10 - 16 Uhr) Ort: Gemeinschaftshaus Gropius, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin-Neukölln Teilnehmende: Entscheider und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und engagierte Ehren-/Hauptamtliche aus der Seniorenarbeit. Preis: Keine Tagungsgebühr. Programm und Anmeldung auf der Internetseite →Ü60
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Sitzungen der Senior:innenvertretung In der Regel treffen wir uns am 4. Donnerstag eines jeden Monats. Die Plenarsitzungen der Seniorenvertretung sind öffentlich, wo und unter welchen Bedingungen, entscheidet sich kurzfristig. Näheres kann per E-Mail erfragt werden.
E-Mail sv-ts@seniorenvertretung-tempelhof-schoeneberg.de
Newsletter der Senior:innenvertretung Tempelhof-Schöneberg → Newsletter bestellen → Frühere Newsletter
ausgewählte Veranstaltungshinweise
11. Juni 2026, Donnerstag, Hitzeaktionstag, bundesweit
13. Juni 2026, Samstag, Nachbarschaftsfest, 12 - 19 Uhr, am Rathaus Schöneberg
20. Juni 2026, Samstag, Senior Mass - Mobilität in jedem Alter, 13 Uhr, S- und U-Bahnhof Yorckstraße
23. & 24. Juni 2026, Dienstag (13-17 Uhr) & Mittwoch (10-16 Uhr), Kongress - Die Pflege gestalten, Gemeinschaftshaus Gropius, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin-Neukölln
27. Juni bis 4. Juli 2026, 52. Berliner Seniorenwoche, berlinweit
3. Juli 2026, Freitag, Seniorenpolitischer Salon mit der Patientenbeauftragten, 15 - 17 Uhr, Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, U-Bahnhof Rathaus Steglitz
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Zum Abschluss: 
Der Berliner Bär im Abgeordnetenhaus und die heute offizielle Flagge. Fletschend, mit Krallen und angriffslustig der eine. Zahnlos, die Krallen eingezogen und freundlich winkend der andere • SV Tempelhof-Schöneberg / Flagge Berlins Wikipedia
Hat der Sparhaushalt das Abgeordnetenhaus selbst erreicht und kann man sich dort folglich keine neue Flagge leisten, sondern muss mit dem verblassten Stoff aus vergangenen Zeiten vorlieb nehmen? Auf diese Gedanken könnte man kommen, wenn in den abendlichen Sendungen wieder einmal aus dem Parlament berichtet wird. Noch viel auffälliger ist die mittlere Flagge, wenn man an einer der Führungen im Abgeordnetenhaus teilnimmt. Klar: es ist eine historische Fahne, hergestellt in den ersten Monaten nach dem Ende des zweiten Weltkriegs. Almut Lüder ist eine der Führerinnen im Abgeordnetenhaus und in einem kurzen →Youtube-Video stellt sie zwei Versionen der Geschichte dar, warum der Bär so entmilitarisiert wirkt.

Ein Youtube-Video aus dem Abgeordnetenhaus klärt auf, warum der Berliner Bär so entmilitarisiert aussieht • AGH
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Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg Tempelhofer Damm 165 12099 Berlin Deutschland
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