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Newsletter der Senior:innenvertretung
Tempelhof-Schöneberg 07/2026
 
Jetzt geht's um mich

Jetzt geht es um mich! / Wahlen zur Senior:innenvertretung / Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz novelliert / Schlendern hat Vorrang / E-Scooter stärker regulieren / Immer noch kein Böllerverbot an Silvester / Zum Abschluss

8. November 2026
Jetzt geht es um mich!
 
Kaffee-Nachmittag für Pflegende Angehörige
 

Einladung für pflegende Angehörige am Dienstag, 24. November • pdf-Einladung

Oft genug nehmen sich pflegende Angehörige zugunsten ihrer Angehörigen zurück. In dieser Veranstaltung stehen sie im Vordergrund. Aus der →Pressemitteilung des Bezirksamtes:
In verschiedenen Vorträgen und Formaten erfahren pflegende Angehörige, welche Angebote es zur Erleichterung und Unterstützung für ihren (Pflege)Alltag und die häusliche Pflegesituation gibt. Im ersten Teil der Veranstaltung stellt ein Pflegestützpunkt verschiedene Versorgungsformen und Entlastungsmöglichkeiten vor. Eine ansässige Tagespflege präsentiert ihre Einrichtung und gibt einen praktischen Einblick in diese Art der pflegerischen Versorgung. Anschließend lernen die Teilnehmenden die Kontaktstelle PflegeEngagement und ihre Angebote kennen. -
Dieser Teil der Veranstaltung wird per →Zoom-Livestream übertragen.
Nach einer Pause haben die Teilnehmenden vor Ort die Möglichkeit, an einem Kinästhetik-Workshop teilzunehmen. Der Workshop wird von der Seniorenvertreterin Karoline Dimroth durchgeführt. Der Berliner Verein zur Interessensvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger „wir pflegen!“ ist für Information und Gespräche vertreten. Außerdem gibt es Informationen und Überblick zu pflegerischen Versorgungseinrichtungen im Bezirk und Raum für Fragen und Austausch. Für Kaffee, Tee und Gebäck ist gesorgt. Abschließend gibt es eine optionale Führung durch das Therapie-, Beratungs- und Selbsthilfezentrum rheumarium der Rheuma-Liga Berlin e.V.
Wahlen zur Senior:innenvertretung
 
40 Berufungsvorschläge eingereicht • Briefwahl ab Januar • Veranstaltungen
 

 

Flyer der SV zur Wahl der Seniorenvertretung im März 2027 • SV Tempelhof-Schöneberg

Der Aufruf Wahlvorschläge für die Wahl der Seniorenvertretung im Bezirk Tempelhof-Schöneberg einzureichen, hatte 40 Wahlvorschläge zum Ergebnis. Es waren Selbstbewerbungen möglich wie auch Vorschläge durch andere Personen. Im Laufe des Novembers klärt sich, ob alle vierzig Vorgeschlagenen auch tatsächlich kandidieren. Die Wahlwoche mit der Urnenwahl findet vom 5. bis zum 12. März statt. Briefwahlunterlagen können nach der Wahlbenachrichtigung ab Anfang Januar beantragt werden. Die Wahlbenachrichtigung erhalten alle über 60-Jährigen mit Wohnsitz im Bezirk. Das sind über 100.000 Menschen.
 

Im Februar und März finden eine Reihe von Veranstaltungen in verschiedenen Ortsteilen statt, in denen sich die Kandidat:innen für die SV-Wahl vorstellen. Die Wähler:innen haben die Möglichkeit, die Kandidat:innen zu befragen. - Im Rahmen der Vorstellung des neuen Ratgebers für Seniorinnen und Senioren 2027 im Rathaus Tempelhof gibt es ein weiteres Mal die Möglichkeit, Einzelgespräche anzubieten und zu führen.
 
Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz novelliert
 
Welche Veränderungen gibt es?
 

Die Senior:innenvertretung Tempelhof-Schöneberg bei einem Plenum im Rudolf-Wissell-Haus • SV Tempelhof-Schöneberg

Mit dem Zusammentreten des Abgeordnetenhauses am 29. Oktober 2026 gilt das Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz (BerlSenG) in einer neuen Fassung. Der Gesetzestext steht hier →sozialrecht.berlin.de auch zum Vergleich mit der alten Fassung bereit. Die Landesseniorenvertretung (LSV) und der Landesseniorenbeirat (LSBB) hatten gegen die Neufassung votiert, weil sie die Ergebnisse der Evaluation des Seniorenmitwirkungsgesetzes nicht hinreichend aufgegriffen hat. Obwohl eine Stärkung der bezirklichen Seniorenvertretungen im Koalitionsvertrag versprochen worden war, ist sie ausgeblieben.
Die wesentliche Änderung, die die Neufassung bringen wird, ist Zusammenlegung von LSV und LSBB zu einem Landesgremium, dem Landesseniorenrat. Er konstituiert sich nach der Neuwahl der bezirklichen Seniorenvertretungen.
 
Die Antwort der SV auf eine Mitteilung zur Kenntnisnahme zur BVV-Drucks. 2163/XXI zu Aufwandsentschädigungen für die Mitglieder der SV • Stellungnahme →pdf
 
Eine der Merkwürdigkeiten des Gesetzes war und ist es, dass die Seniorenvertretungen den gesetzlichen Auftrag haben, die Interessen der älteren Menschen im Bezirk und in Berlin in einem umfassenden Sinn zu vertreten und zum Ausdruck zu bringen, sie aber persönliche Aufwände nicht erstattet bekommen. Um die Aufgabe zu erfüllen, müssen sie in erheblichem Maß eigenes häusliches Equipment einbringen. Die erhöhten außerhäuslichen Aufwände bei zahlreichen Veranstaltungen, Ausschusssitzungen und anderen Terminen, müssen sie aus eigener Tasche finanzieren. 
Um hier Abhilfe zu schaffen, hatte die SV einen Antrag in die BVV eingebracht, der ermöglichen sollte, dass die SV-Mitglieder eine Aufwandsentschädigung erhalten. Wenigstens sollte ihnen die Ehrenamtspauschale zugestanden werden. Durch das Bezirksamt wurde die Senatsverwaltung SenASGIVA eingeschaltet. Der zuständige Staatsekretär Bozkurt (SPD) betont in seinen Hinweisen, dass den Seniorenvertreter:innen nach der Novelle des Gesetzes weiterhin keine Aufwandsentschädigung zustünde und ihnen als Gremium nach Landesrecht keine Zuwendung gewährt werden dürfe. Damit ist der bisherige Finanzierungsmodus der SV in Frage gestellt.
In einem umfangreichen Papier weist die SV diese Intervention der Senatsverwaltung als fragwürdigen Versuch zurück, der die Legitimität der Seniorenvertretung während der Wahlphase untergraben soll. →Download der Stellungnahme 

Schlendern hat Vorrang
 
Gemeinsame Sprühaktion von Fuss e.V. und SV im Hans-Baluschek-Park
 

"Schlendern hat Vorrang" • Sprühschablonen auf dem Trockenrasen des Hans-Baluschek-Parks • SV Tempelhof-Schöneberg

Der Hans-Baluschek-Park ist als Ausgleichsfläche für die Bewohner:innen der Bezirksregion Friedenau geschaffen worden, damit sie ein Stück wohnortnahe Natur nutzen können, nachdem die A103 zwischen dem Schöneberger Kreuz und dem Kreisel Steglitz ihnen Abgase, Lärm und die Trennung gewachsener Strukturen gebracht hat.

"Schlendern hat Vorrang" beim S-Bahnhof-Priesterweg • SV Tempelhof-Schöneberg


Die Erholungsuchenden im Park leiden allerdings immer stärker unter der Durchwegung von Radfahrenden. Insbesondere seit zu den Radlern E-Bikes, Lastenräder und E-Scooter hinzugekommen sind. Ein Teil von ihnen nimmt auf die Kinder, Familien und Zufußgehenden wenig Rücksicht. Daran erinnert die gemeinsame Sprühaktion von Fuss e.V. und der Senior:innenvertretung "Schlendern hat Vorrang".

Der Hinweis auf der Rampe abzusteigen, wird leider viel zu selten befolgt • Fuss e.V. Bezirksgruppe TS



E-Scooter stärker regulieren
 
In vielen europäischen Hauptstädten sind E-Scooter-Fahrten stärker reguliert als in Berlin

Seniorenvertretung Tempelhof Schöneberg #BöllerCiao Mythen und Fakten
E-Scooter Regelungen in europäischen Hauptstädten • © taz 31.10.2026

In vielen westeuropäischen Hauptstädten haben sich in den letzten Jahren Verbote von Leih-Scootern etabliert. Besonders bekannt geworden ist das Pariser Beispiel. Das Verbot der E-Scooter dient vor allem dem Schutz der Zufußgehenden. In einigen weiteren Städten sind eine obligatorische Helmpflicht oder Beschränkungen bei Nachtfahrten eingeführt worden. Mit diesen Regelungen werden vor allem die E-Scooter-Fahrer:innen geschützt.
Neben der gestiegenen Zahl von tödlichen Unfällen mit E-Scootern, von denen insbesondere die Fahrer:innen betroffen sind, hat auch die Zahl der Unfallbeteiligten mit Elektro-Rollern stark zugenommen. Für Unfallopfer soll es leichter werden, Schadensersatz zu bekommen. Ein von der Bundesregierung auf den Weg gebrachtes Gesetz ist in Kraft getreten. Mehr dazu →hier.
In Berlin werden die Konzessionen für die Vermieter im Frühjahr neu vergeben. Die Parteien, die jetzt einen Koalitionsvertrag aushandeln, hatten vor der Wahl erklärt, dass sie für ein radikales Umsteuern bei der Vergabepraxis sind: →Bericht zum E-Scooter-Bündnis


Immer noch kein Böllerverbot an Silvester
 
Jedes Jahr Tote und Verletzte in der Silvesternacht

Seniorenvertretung Tempelhof Schöneberg #BöllerCiao Mythen und Fakten
Was leistet sich die Gesellschaft da eigentlich? Polizei und Rettungskräfte, Notärzteinsätze und Operationen, Tote und zahlreiche Verletzte, fehlende Finger und Augenlicht. Die Niederlande und Irland machen vor: Es geht auch anders  • #BöllerCiao

Das von der Deutschen Umwelthilfe initiierte Bündnis #BöllerCiao setzt sich hartnäckig dafür ein, dass das an sich geltende Verbot von Feuerwerkskörpern für die Silvesternacht nicht aufgehoben wird. - Wer noch nicht unterzeichnet hat, kann →hier die Petition #BöllerCiao aufrufen.
Die SV Tempelhof-Schöneberg gehört zu den Organisationen, die sich im Bündnis zusammen geschlossen haben.
Das Bündnis #BöllerCiao gegen die Silvesterknallerei, die damit verbundene Luftverschmutzung und die Gefährdung von Menschen und Tieren hat sich im letzten Jahr noch einmal deutlich erweitert. Neben weiteren Tierschutzorganisationen haben sich nun mehr und mehr Organisationen aus dem medizinischen Bereich und der Gesundheitsversorgung eingereiht:
→Bündnispartner
von #BöllerCiao • das Bündnis wird immer größer und vielfältiger

Im Dezember finden zahlreiche Aktivitäten der Bündnispartner statt, die Anfang Januar in einer Übergabe der zusätzlich gesammelten Unterschriften beim Innenministerium münden.

Sitzungen der Senior:innenvertretung
In der Regel treffen wir uns am 4. Donnerstag eines jeden Monats. Die Plenarsitzungen der Seniorenvertretung sind öffentlich, wo und unter welchen Bedingungen, entscheidet sich kurzfristig. Näheres kann per E-Mail erfragt werden.

E-Mail
sv-ts@seniorenvertretung-tempelhof-schoeneberg.de

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ausgewählte Veranstaltungshinweise

13. November, Freitag, Eröffnung von CrossKultur, 18 Uhr, Rathaus Schöneberg Willy-Brandt-Saal

13. November - 13. Dezember, CrossKultur 2026 - Festival der Vielfalt, →Programmheft

24. November, Dienstag 14-15.30 Uhr, Leben im Alter Kurmark, "Sicher durch den digitalen Alltag - Teil 2"

9. Dezember, Mittwoch 16 Uhr, Kiez Zentrum Villa Lützow, Saal, Lützowstr. 28. "Rente und Arbeit"

18. Dezember, Freitag, 14 Uhr, festliches Singen im Rathaus Tempelhof

ab Anfang Januar 2027, Versendung der Wahlbenachrichtigungen zur Wahl der Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg, Empfehlung der SV: Beantragung der Briefwahl

 

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Zum Abschluss:

Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg Tempelhofer Damm

BAGSO-Karikaturen-Wettbewerb • Kategorie: Zwischen Smartwatch und Wählscheibe


Der BAGSO-Wettbewerb “Wer zuletzt lacht… - Karikaturen-Wettbewerb für neue Altersbilder” will helfen, die Vielfalt des Älterwerdens sichtbar zu machen.
Die Lebenswirklichkeit älterer Menschen ist vielfältig. Dennoch halten sich in der Öffentlichkeit stereotype Vorstellungen vom Leben älterer Menschen. Das hat reale Folgen bis hin zu Altersdiskriminierung. Der BAGSO-Wettbewerb “Wer zuletzt lacht… - Karikaturen-Wettbewerb für neue Altersbilder” will helfen, die Vielfalt des Älterwerdens sichtbar zu machen. Es wurden zwölf Karikaturen ausgezeichnet, die sich satirisch mit einseitigen Altersbildern und Formen von Altersdiskriminierung auseinandersetzen. Die Preise im Gesamtwert von 30.000 Euro wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 8. Oktober 2026 in Berlin überreicht. 

BAGSO-Karikaturen-Wettbewerb • Kategorie: Zwischen Boomern und Generation Z 

Auf der Internetseite des Familienministeriums kann man bei der →Suche auf der Publikationsseite "Wer zuletzt lacht" eingeben. Dort können von ausgezeichneten Karikaturen bis zu 5 Postkarten bestellt werden.

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Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg
Tempelhofer Damm 165
12099 Berlin
Deutschland

sv-ts@gmx.de
www.seniorenvertretung-tempelhof-schoeneberg.de